Ausbildungsberufe im Bäckerhandwerk

Bäcker/Bäckerin

Bäcker/in
©www.amh-online.de

Wie sieht die Ausbildung aus?

Dauer: 3 Jahre
Wenn Du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 2,5 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsgehalt: 615 € / 700 € / 820 € verdienst du im 1./2. und 3. Lehrjahr.

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Bäcker-Geselle/Gesellin.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Im Team Brot und Brötchen, Hefezöpfe, Teilchen und Kuchen backen, das sind sicherlich die Haupttätigkeiten eines Bäckers, einer Bäckerin. Sicher, wenn andere gerade Mittagspause machen, haben die Bäcker schon Feierabend, weil der Arbeitstag meist schon um zwei oder drei Uhr nachts beginnt. Im Dunkeln aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, gehört dazu. Wer aber nur die Arbeitszeiten sieht, hat den Beruf nicht verstanden. Viele Bäcker empfinden die Nachtarbeit übrigens als sehr entspannend. Die Ruhe und die eingespielten Arbeitsabläufe im Team lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Zum Bäcker/zur Bäckerin gehört aber noch mehr: Vor allem Hygiene und Arbeitsschutz werden in der Backstube großgeschrieben. Auch wie Lebensmittel und Waren kontrolliert werden, die für das Backen benötigt werden, ist ein wichtiger Teil der Bäckerausbildung.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Die Grundrechenarten müssen in jedem Fall beherrscht werden. Geschickte Hände schaden nicht, genauso wenig, wie Kunden beraten zu können. Neben Kreativität und Teamfähigkeit sind das die wichtigsten Voraussetzungen für die Ausbildung zum Bäcker. Wie überall im Bereich der Nahrungsmittelzubereitung, trägt der Bäcker/die Bäckerin eine besondere Verantwortung.

Was ist sonst noch interessant?

Um sich selbstständig zu machen, muss man die Prüfung zum Bäckermeister/zur Bäckemeisterin bestehen. Damit kann man aber nicht nur selber Unternehmer werden, sondern z.B. auch in großen, guten Hotels oder Restaurants arbeiten. Man kann auch in die Industrie wechseln oder als Spezialist für deutsches Brot ins Ausland gehen.

Hast du ausgelernt, ist mit den Karrieremöglichkeiten noch lange nicht Schluss. Als Bäckermeister/in kannst du an bestimmten Fach- und Hochschulen aufbauende Studiengänge wie z.B. Lebensmitteltechnologie oder Ernährungswissenschaften studieren - ohne Abitur oder Fachhochschulreife.


Ausbildungsberuf Bäcker/Bäckerin auf einen Blick (PDF)


Ausbildungsverordnung Bäcker/Bäckerin (PDF)


Ansprechpartnerin und Ausbildungsstellenvermittlung:

Regine Bültmann-Jäger
E-Mail: bueltmann-jaeger@4a397ef204ed441a8555c8d68a1acc94handwerk-direkt.de
Telefon: 0 22 02 / 93 59 - 431

Bäckerei-Fachverkäufer/-in

Bäckereifachverkäufer/in
© Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.
Fotograf: Darius Ramazani

Wie sieht die Ausbildung aus?

Dauer: 3 Jahre
Wenn du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 2,5 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsgehalt: 615 € / 700 € / 820 € verdienst du im 1./2. und 3. Lehrjahr.

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Fachverkäufer/-in im Nahrungsmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Die Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk kann in ganz unterschiedliche Richtungen laufen, denn während der Ausbildung musst du dich auf einen bestimmten  Bereich spezialisieren. Die Ausbildung ist in folgenden Schwerpunkten möglich: Bäckerei, Fleischerei oder Konditorei. Im Schwerpunkt Bäckerei ist man für den Verkauf von Brot und Backwaren zuständig. Dabei berätst und informierst du die Kunden über Inhaltsstoffe und Bestandteile der Bäckereiprodukte. Aber auch das Verpacken und Präsentieren der Backwaren, sowie das Dekorieren der Auslagen gehören zu deinen Tätigkeiten. Da viele Bäckereien auch einen Bistrobetrieb anbieten, gehört mittlerweile auch das Zubereiten von belegten Brötchen dazu. Hier gibt es auch spannende Wettbewerbe. Schon mal von einem Barista gehört? Das ist eine Tätigkeitsbezeichnung für jemanden, der in einer Espressobar bzw. einem Café für die Zubereitung des Kaffees verantwortlich ist. Hier gibt es sogar anerkannte und attraktive Fortbildungen für Fachverkäufer/innen.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

In allen drei Bereichen kommt es vor allem auf eins an: Sauberkeit und Ordnung im Verkaufsraum. Besonders die Sauberkeit hat in der Lebensmittelindustrie höchste Priorität. Für die Ausbildung zum Fachverkäufer solltest du zudem ein gepflegtes Äußeres mitbringen und stets freundlich sein. Selbstverständlich solltest du auch nicht kontaktscheu sein, da du sehr kunden- und serviceorientiert arbeitest. Da in der Verkaufstätigkeit auch Preise und Rabatte berechnet werden, solltest du auch etwas Verständnis für Mathe mitbringen. Denn wenn die Kasse mal einen Fehler macht, solltest du trotzdem ohne Probleme den richtigen Betrag für den Kunden ausrechnen können.

Was ist sonst noch interessant?

Falls dir deine Ausbildung nicht reicht, hast du die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum/r Betriebswirt/-in für Handel oder zum/zur Handelsassistent/-in zu machen.

Durch diese Weiterbildungen kannst du auch in anderen Branchen arbeiten und steigst auf der Karriereleiter auf und kannst eine Filiale oder einen Laden leiten.

Durch die vielen inhaltlichen Überschneidungen im Bereich Gastronomie, ist man auch eine gern gesehene Fachkraft im Service.


Ausbildungsberuf Bäckerei-Fachverkäufer/-in auf einen Blick (PDF)


Ausbildungsverordnung zum Fachverkäufer/zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk (PDF)


Ansprechpartnerin und Ausbildungsstellenvermittlung:

Regine Bültmann-Jäger
E-Mail: bueltmann-jaeger@12d4e0354e0a42699af923bc3cd57badhandwerk-direkt.de
Telefon: 0 22 02 / 93 59 - 431


Kaufmännische Berufe im Handwerk

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