Das Ausbildungsjahr 2018 startet langsam

Das Ausbildungsjahr 2018 startet langsam

Der Start in das Ausbildungsjahr 2018 ist Wetter entsprechend bislang verhalten. „Unsere bisherige Ausbildungsstatistik zeigt sehr anschaulich, dass einzelne Aussagen meist nicht alleine betrachtet werden dürfen, sondern immer in einem größeren Kontext stehen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, den Start ins Ausbildungsjahr 2018. Dass noch nicht so viele unterschriebene Ausbildungsverträge vorliegen, liegt an mehreren Faktoren: Ostern war in diesem Jahr recht früh, so dass die Hochzeit für die Gewerke, die vor allem draußen arbeiten, erst danach beginnt. Außerdem hat auch das schlechte bzw. kalte Wetter die Situation am Lehrstellenmarkt gebremst. Wenn der Frühling wärmere Temperaturen und konstanteres Wetter bringt, zeigt die Erfahrung aus den letzten Jahren, komme auch der Ausbildungsmarkt in Schwung. Daher zeigt sich Hauptgeschäftsführer Otto für die verbleibende Zeit bis zum nächsten Stichtag am 1. August optimistisch. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Ausbildungsverträge im Handwerk traditionell spät im Ausbildungsjahr abgeschlossen werden.

Bereits jetzt lassen sich trotzdem vage Gewinner in den Ausbildungsberufen festmachen. So verzeichnen wir vor allem bei den Dachdeckern im Rheinisch-Bergischen einen Zuwachs in den Ausbildungsverträgen, ebenso wie beim Maler- und Lackiererhandwerk und den Metallbauern in Oberberg oder den Friseuren in Leverkusen.

Das Hauptaugenmerk liegt im Frühling und Sommer 2018 nun in der Vermittlung der passenden Ausbildungsstelle. Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land arbeitet weiterhin daran, geeignete Jugendliche und die ausbildenden Betriebe zusammen zu bringen. Die Chancen stehen gut, denn allein in der Ausbildungsbörse der auch für die Region Bergisches Land zuständigen Handwerkskammer zu Köln gibt es derzeit noch über 100 freie Ausbildungsplätze in den unterschiedlichsten Gewerken. „Es ist unser Aufgabe den Jugendlichen zu vermitteln, dass die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Handwerk gesicherte Einkommen bieten und nicht hinter den Angeboten von Industrie, Handel und Dienstleistung zurückstehen müssen“, betont Hauptgeschäftsführer Otto.

Um auf eine Ausbildung im Handwerk aufmerksam zu machen, hat die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land erst kürzlich (in der Woche vor den Osterferien) eine öffentlichkeitsstarke Marketingaktion umgesetzt. Handwerker haben im fahrenden Linienbus morgens Schüler auf dem Weg zur Schule auf ihren Beruf neugierig gemacht. Damit die junge Zielgruppe nicht nur in ihrem Familien- und Freundeskreis von der Aktion erzählt, sondern es auch einen nachhaltigen Anknüpfungspunkt gibt, sind während der gesamte Woche Postkarten für ein neues Informationsformat verteilt worden.

Die erste WhatsApp-Sprechstunde
An den drei Mittwochen nach den Osterferien stehen die Experten der Ausbildungsabteilung der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land erstmals per WhatsApp bereit, um Fragen rund um das Thema Ausbildung im Handwerk zu beantworten.
Die Termine: 11. April, 18. April und 25. April immer von 16 Uhr bis 17 Uhr.
Die Nummer der WhatsApp-Sprechstunde zum Thema Ausbildung im Handwerk lautet: 0160 – 966 410 13

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