Ausbildungsberufe im Metall-Handwerk

Metallbauer/in

Metallbauer/in
©nd3000 - Fotolia.com

Wie sieht die Ausbildung aus?

Dauer: 3,5 Jahre
Wenn du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2,5 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 3 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsgehalt:
1. Lehrjahr   945 Euro
2. Lehrjahr   1.001 Euro
3. Lehrjahr   1.070 Euro
4. Lehrjahr   1.135 Euro

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Metallbauer-Geselle/Gesellin.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Es wird in drei unterschiedlichen Fachrichtungen ausgebildet. Ausgebildete Metallbauer/-innen in der Konstruktionstechnik stellen Metallkonstruktionen aller Art und Größe her, z.B. Fensterumrahmungen, Treppengeländer oder Gehäuse für Straßenlaternen: Der/die Metallbauer/-in schneidet und schweißt solche Dinge eigenständig zusammen. Dabei hast du auch gelegentlich direkt mit dem Kunden zu tun oder du unterstehst einem Vorgesetzten für die Dauer des Auftrags.

Der/die Metallgestalter/-in ist der/die Kreative der drei Metallbauer. Wo der Konstruktionstechniker Metalle biegt, trennt, verschweißt und verschraubt, die eher „Gebrauchscharakter“ haben, fertigt der/die Metallgestalter/-in eher Werkstücke mit dekorativen Funktionen wie Leuchten und Gitter. Dazu brauchst du neben dem handwerklichen Geschick entsprechend auch Kreativität und Spaß am genauen Arbeiten.

Als Metallbauer/-in kannst du dich auch speziell auf den Nutzfahrzeugbau spezialisieren. Hier stellst du Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die beispielsweise in der Landwirtschaft genutzt werden. Sobald die Teile montiert wurden, bist du als Metallbauer/-in der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau auch dafür zuständig, alle elektrotechnischen Einrichtungen vorzunehmen. Dazu gehören beispielsweise Bremsanlagen und Kühlsysteme. Und nach getaner Arbeit kontrollierst du noch einmal, ob auch alles einwandfrei funktioniert. Gehen die Türen leichtgängig auf? Arbeitet das Kühlsystem?

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Du brauchst eine genaue Auffassungsgabe und vor allem eine ruhige und konzentrierte Arbeitsweise. Technische Zeichnungen müssen gelesen werden, die Grundlagen der Mathematik müssen beherrscht werden. Räumliches Vorstellungsvermögen ist ebenso wichtig wie Kommunikationsfähigkeit. Körperliche Fitness schadet auch hier nicht.

Was ist sonst noch interessant?

Deine Branche bleibt in der Weiterentwicklung nie stehen. Bilde dich mit, um deine Karriere weiter voranzutreiben. Über Fortbildungen und Lehrgänge informieren dich deine Handwerkskammer und dein Betrieb.

Die Weiterbildung zum Techniker/zur Technikerin nimmt 2 Jahre (Vollzeit) oder 3 - 4 Jahre (Teilzeit) in Anspruch. Techniker/-innen werden neben dem direkten Handwerk auch in die Planung und Qualitätssicherung einbezogen.

Nach einer Weiterbildung zum Metallbauermeister kannst du selbst Lehrlinge ausbilden und dich mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen.


Ausbildungsberuf Metallbauer/in auf einen Blick (PDF)


Ausbildungsverordnung Metallbauer/in (PDF)


Ansprechpartnerin und Ausbildungsstellenvermittlung:

Regine Bültmann-Jäger
E-Mail: bueltmann-jaeger@handwerk-direkt.de
Telefon: 0 22 02 / 93 59 - 431

Feinwerkmechaniker/in

Metallbauer/in
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Wie sieht die Ausbildung aus?

Dauer: 3,5 Jahre
Wenn du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2,5 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 3 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsgehalt:
1. Lehrjahr 945 Euro
2. Lehrjahr 1.001 Euro
3. Lehrjahr 1.070 Euro
4. Lehrjahr 1.135 Euro

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Feinwerkmechaniker-Geselle/Gesellin.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Angeboten wird der Ausbildungsberuf zum Feinwerkmechaniker mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau und Zerspanungstechnik. In jedem Fall wartet auf dich ein krisenfester Beruf mit riesigen Zukunftschancen - auch wenn sich die Leistungen und Erfolge meist im Detail zeigen. Du kümmerst dich um kleinste Bauteile - egal, ob an computergesteuerten Werkzeugmaschinen oder an feinmechanischen Geräten, wie zum Beispiel Messgeräten für die Wetterbeobachtung, Montagevorrichtungen für Handys oder Greifwerkzeugen an Montagerobotern. Dein Alltag ist dabei äußerst abwechslungsreich: Im Betrieb planst, steuerst und verbesserst du Abläufe.  Zudem kontrollierst und bewertest du Ergebnisse und kümmerst dich auch um die Sicherung der Produktqualität.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Verständnis für Technik und Kunden.
Du solltest dafür neben technischem und naturwissenschaftlichem Verständnis auch eine sichere Hand mitbringen, mit der du messen, prüfen und beispielsweise Werkstücke herstellen kannst. Parallel dazu spielt auch die Kundenberatung eine Rolle - schließlich wollen deine Kunden ja die von dir gefertigten Maschinen und Werkzeuge auch bedienen können. Und natürlich ist für deine Arbeit auch IT Know-how ein absolutes Muss. Denn bei der computerisierten numerischen Steuerung (CNC) bist du als Programmierer besonders gefordert. Du gibst Befehle direkt an der Maschine über einen Datenträger oder online ein. Dabei ist auch ein gutes Reaktionsvermögen gefragt, weil es manchmal erforderlich ist, dass du dich direkt in den laufenden Arbeitsprozess einschaltest.

Was ist sonst noch interessant?

Deine Branche bleibt in der Weiterentwicklung nie stehen. Bilde dich mit, um deine Karriere weiter voranzutreiben. Über Fortbildungen und Lehrgänge informieren dich deine Handwerkskammer und dein Betrieb.

Die Weiterbildung zum Techniker/zur Technikerin nimmt 2 Jahre (Vollzeit) oder 3 - 4 Jahre (Teilzeit) in Anspruch. Techniker/-innen werden neben dem direkten Handwerk auch in die Planung und Qualitätssicherung einbezogen.

Nach einer Weiterbildung zum Metallbauermeister kannst du selbst Lehrlinge ausbilden und dich mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen.


Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker/in auf einen Blick (PDF)


Ausbildungsverordnung Feinwerkmechaniker/in (PDF)


Ansprechpartnerin und Ausbildungsstellenvermittlung:

Regine Bültmann-Jäger
E-Mail: bueltmann-jaeger@handwerk-direkt.de
Telefon: 0 22 02 / 93 59 - 431


Kaufmännische Berufe im Handwerk

Weitere Infos und Links

metallausbildung - die Zukunft des Metallhandwerks
Nachwuchsportal des Bundesverbands Metall

Bundesverband Metall
Allgemeine Informationen zum Thema Bildung & Karriere

BERUFSiNFO.org – Lehrstellenbörse
Lehrstellenbörse der Handwerkskammer zu Köln

Lehrstellenradar
Bundesweite Suche nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen – online oder per App

Viele weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik Aus- und Weiterbildung. Dort steht Ihnen auch eine Vorlage des Ausbildungsvertrags als ausfüllbare PDF zur Verfügung.


Hinweis:

Die Berufe Zweiradmechatroniker/-in und Fahrradmonteur/-in gehören seit 2016 zur Kraftfahrzeuginnung. Informationen zu diesen Berufen finden Sie auf der entsprechenden Innungsseite.


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