Auch bei uns in der Region mehren sich unangenehme Kundenwünsche

Obermeister der Friseurinnung Bergisches Land, Thomas Stangier

„Liebe Kunden, bitte fragen Sie nicht mehr nach Hausbesuchen! Weder in den Salons, noch die Angestellten direkt“, mit diesem Appell richtet sich der Obermeister der Friseurinnung Bergisches Land, Thomas Stangier, an die Kunden in der Region.

Aus zahlreichen Friseurbetrieben gibt es derzeit die Nachricht, dass es vermehrt zu unangenehmen Kundenwünschen kommt. „Wir möchten wirklich gerne unseren Kunden helfen, sie beraten und ihnen zur Seite stehen. Das ist schließlich unsere Berufung. Die Situation ist nicht leicht, aber Kunden, die uns regelrecht drohen und uns Rufschädigung ankündigen, verschlimmern die angespannte Lage“, berichtet der Obermeister.

Seit einer Woche müssen die Friseursalons geschlossen bleiben, um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu vermindern. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt und in NRW gilt diese Beschränkung der sozialen Kontakte zunächst einmal bis einschließlich 19. April 2020. Bei Verstößen gegen die landesweiten Corona-Regeln werden Strafen von bis zu 5.000 Euro erhoben. Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig.


Mit mobilen Friseurtätigkeiten machen sich die Kunden und auch die Friseure strafbar. Unabhängig von den Strafen steht vor allem die Gesundheit der Friseure, deren Mitarbeiter und ebenso der Kunden im Vordergrund. Viele Friseure bieten aktuell Beratungen und Hilfestellungen per Telefon oder über Social Media-Kanäle an.

Darüber hinaus rufen deutschlandweit Friseure mit dem #zeigdeinenAnsatz ihre Kunden dazu auf, in dieser außergewöhnlichen Situation durchzuhalten und auf den nächsten Friseurbesuch zu warten.

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