Nächster Halt „Malervision“

Großer Bahnhof beim Pressetermin am S-Bahnhof Duckterath

Über den Bahnhof Duckterath erreichen S-Bahn-Fahrer aus Köln kommend Bergisch Gladbach und somit ebenfalls das Tor zum Bergischen Land. Damit treffen Natur, Wälder und Urbanität aufeinander und dieses Zusammenspiel wird in dem Graffiti-Motiv der Malervision aufgegriffen. An der zur Verfügung gestellten Fläche des Treppenaufgangs zum Bahnsteig stehen einerseits die Waldflächen Diepeschrath, Thielenbruch und Gierather Wald und andererseits die markanten Gebäude wie die St. Marien Kirche, die frühere Papierfabrik Wachendorff sowie der Wohnpark in Bergisch Gladbach-Gronau im Fokus. Stadt, Wohnen und Industrie sowie Waldflächen sind in dem Kunstwerk keine Gegensätze, sondern ergänzen sich und werden im typischen Graffiti-Style miteinander verbunden.

Fünf Auszubildende der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land haben in einem Graffiti-Workshop mit dem Künstler MR. Graffiti, Mark Roberz aus Duisburg, die zur Verfügung gestellte Fläche neugestaltet. Dies ist die erste von insgesamt vier Weiterbildungen, die den fünf Nachwuchshandwerkern innerhalb des Förderprogramms „Malervision“ ermöglicht wird.

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Die Neugestaltung des Aufagngs zum S-Bahnhof Duckterath ist fertig. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

„Das Ziel der Malervision, in deren Kontext dieser Graffiti-Workshop zum wiederholten Male stattgefunden hat, ist es, die ‘Guten’ zu fördern“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, das Projekt. „Vielleicht ist diese Talentförderung ein weiterer Baustein, damit sich der heutige Auszubildende morgen entscheidet, seinen Meister zu machen, einen Betrieb zu übernehmen und Zukunft aktiv mitzugestalten. Für dieses Vorhaben hat es einen unbezahlbaren Wert.“
Beim Aspekt Wertschätzung sind sich auch der Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land, Willi Reitz, sowie der stellvertretende Obermeister, Maik Hensel, einig: „Es ist sehr wichtig, unserem Nachwuchs Vertrauen auszusprechen. Eine positive Bewertung eines Mitarbeiters wirkt langfristig auch dem Fachkräftemangel entgegen. Das hat die Deutsche Bahn mit der Zurverfügungstellung des Treppenaufgangs getan. Dies ist nicht selbstverständlich!“

Ein weiterer Dank geht natürlich auch an die Betriebe, die ihre Auszubildenden ganz selbstverständlich für dieses Projekt freigestellt haben.

Mit dabei sind:
- René Eichert; Ausbildungsbetrieb: Malerbetrieb F. Bondke GmbH aus Gummersbach
- Nora Haase; Ausbildungsbetrieb: Eric Stranzenbach GmbH in Wiehl
- David Herbst; Ausbildungsbetrieb: Malermeister Duske GmbH in Bergisch Gladbach
- Madeleine Pesch; Ausbildungsbetrieb: Johannes Lauterbach in Leichlingen
- Hannah Sophie Riese; Ausbildungsbetrieb: Lars Sonnenschein e.K. in Radevormwald

Bei dem Projekt „Malervision“ handelt es sich um eine Fördermaßnahme, mit der explizit und sehr bewusst die „guten“ Auszubildenden bedacht werden. Der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land ist es sehr wichtig, dass neben den zahlreichen Hilfsangeboten für „schwächere“ Lehrlinge mit diesem Programm die „stärkeren“ Nachwuchshandwerker gefördert werden. Das sehr exklusive Angebot richtet sich stets an fünf ausgewählte Auszubildende, die im 2. Lehrjahr sind und sich durch gute Leistungen in Theorie und Praxis der Ausbildung, aber auch in ihrer Sozialkompetenz ausgezeichnet haben. Vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels und auch den Schwierigkeiten, junge Handwerker zu finden, die zukünftig Verantwortung übernehmen möchten, um potenziell später einen Betrieb zu übernehmen, hat die Innung diese Idee konzipiert.
Die „Malervision“ wird im Ausbildungsjahr 2021/2022 bereits zum siebten Mal in die Tat umgesetzt.

Copyright: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

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