Maskottchen „Leppel“ begrüßt ab sofort :metabolon-Besucher

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Mit einem freundlichen Lächeln empfängt der Kompostwurm „Leppel“ kleine und große Besucher am Eingang des Forschungs- und Innovationszentrums :metabolon in Lindlar.
Mit der Arbeit des Graffiti-Workshops der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land ist aus dem grauen und unauffälligen Entrée ein polychromes Kunstwerk entstanden, das äußerst stimmig zum häufig als außerschulischen Lernstandort genutzten :metabolon passt.

Fünf Auszubildende der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land haben in einem Graffiti-Workshop mit dem Künstler MR. Graffiti, Mark Roberz aus Duisburg, die zur Verfügung gestellte Fläche neugestaltet. Dies ist die erste von insgesamt vier Weiterbildungen, die den fünf Nachwuchshandwerkern innerhalb des Förderprogramms „Malervision“ ermöglicht wird.
Das neugestaltete Trafohäuschen versorgt den gesamten Standort der Leppe-Deponie mit Strom, der unter anderem aus dem Bioabfall der Region durch Vergärung und Kompostierung gewonnen wird. Vor diesem Hintergrund ist der schlaue und fröhliche Kompostwurm „Leppel“ das passende Maskottchen des Standorts. Er erläutert den Besuchern :metabolons viele wichtige Dinge zum Thema Nachhaltigkeit, Recycling und Klimaschutz.

„Mehrere zehntausend Menschen kommen jährlich zu uns auf den Innovationsstandort :metabolon“, erläutert die Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes, Monika Lichtinghagen-Wirths. „Daher freuen wir uns sehr über die farbenfrohe Gestaltung zu Beginn unseres Geländes und bedanken uns bei der Innung und vor allem bei den Künstlern!“

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Das Endergebnis

Den Dank gibt der Kreishandwerksmeister und Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land, Willi Reitz, gerne zurück. „Es ist sehr wichtig, unserem Nachwuchs Vertrauen auszusprechen. Eine positive Wertschätzung des Mitarbeiters wirkt langfristig auch dem Fachkräftemangel entgegen. Das hat der Bergische Abfallwirtschaftsverband mit der Zurverfügungstellung des Trafohäuschen getan. Dies ist nicht selbstverständlich!“
Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, hebt ergänzend hervor: „Alle Betriebe haben nicht lange gezögert und ihren Auszubildenden für diese Fördermaßnahme freigestellt. Die Kosten übernimmt zwar die Innung, aber die Arbeitskraft muss der Betrieb entbehren. Vielen Dank für die Unterstützung.“
Mit dabei sind:
- Giovanni Giuseppe Batino; Ausbildungsbetrieb: Viktor Peters in Wiehl
- Damien Frommherz; Ausbildungsbetrieb: Brüning Malerwerkstätte GmbH in Gummersbach
- Annika Hein; Ausbildungsbetrieb: Andreas Grassa in Lindlar
- Yannick Julian Klug; Ausbildungsbetrieb: Malerbetrieb F. Bondke GmbH in Gummersbach
- Liv Müller; Ausbildungsbetrieb: Malerbetrieb Siebertz in Rösrath

Bei dem Projekt „Malervision“ handelt es sich um eine Fördermaßnahme, mit der explizit und sehr bewusst die „guten“ Auszubildenden bedacht werden. Der Maler- und Lackiererinnung Bergisches Land ist es sehr wichtig, dass neben den zahlreichen Hilfsangeboten für „schwächere“ Lehrlinge mit diesem Programm die „stärkeren“ Nachwuchshandwerker gefördert werden. Das sehr exklusive Angebot richtet sich stets an fünf ausgewählte Auszubildende, die im 2. Lehrjahr sind und sich durch gute Leistungen in Theorie und Praxis der Ausbildung, aber auch in ihrer Sozialkompetenz ausgezeichnet haben. Vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels und auch den Schwierigkeiten, junge Handwerker zu finden, die zukünftig Verantwortung übernehmen möchten, um potenziell später einen Betrieb zu übernehmen, hat die Innung diese Idee konzipiert.
Die „Malervision“ wird im Ausbildungsjahr 2020/2021 bereits zum sechsten Mal in die Tat umgesetzt.

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