KfW-Förderprogramme zum Einbruchschutz ausgeweitet

Die KfW-Programme zur Barrierereduzierung 159 (Kredit) und 455 (Zuschuss) sowie zur energetischen Sanierung (151 bzw. 430) fördern jetzt auch Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Handwerksbetriebe sind oft Berater bei Investitionen in Sicherheitstechnik und den fachgerechten Einbau einbruchhemmender Maßnahmen. Zusätzlich klären sie ihre Kunden über Fördermöglichkeiten auf. Der ZDH hat daher die bestehenden Fördermöglichkeiten in einem Flyer zusammengefasst (siehe unten).

Zum 1. April 2016 wurde die Förderung von Einbruchschutz-Maßnahmen im Rahmen des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" erweitert:

Bislang gab es Zuschüsse bis maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit aus Mitteln des BMUB. Jetzt können Eigentümer und Mieter auch zinsgünstige Kredite für die Förderung von einzelnen Einbruchschutzmaßnahmen in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen. Diese Kredite können bequem bei der Hausbank beantragt werden. Auch der Katalog der förderfähigen Maßnahmen wurde erweitert. Förderfähig ist etwa der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, der Einbau und die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren sowie der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen oder Bewegungsmeldern.

Bereits seit Herbst 2014 kann über die KfW-Förderprogramme "Altersgerecht Umbauen" (Nr. 159, 455) und "Energieeffizient Sanieren" (Nr. 151, 430) in Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden, wenn diese in unmittelbarem Zusammenhang mit barrierereduzierenden Maßnahmen oder energieeffizienter Sanierung stehen (www.kfw.de/einbruchschutz). Seit November 2015 wird zudem ein neues Förderprogramm gezielt für Maßnahmen des Einbruchschutzes angeboten. Damit kann bundesweit als Einzelmaßnahme in Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden. Die Förderung erfolgt über zinsvergünstigte Kredite oder einen Investitionszuschuss.

Alternativ kann unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. nach § 35a EStG, der Anteil der Arbeitskosten handwerklicher Leistungen bei Investitionen in Sicherheitstechnik steuermindernd berücksichtigt werden – allerdings nur, wenn diese nicht bereits über ein KfW-Programm gefördert wurden.

Fachbetriebe des Handwerks können sich als Errichter von mechanischen Sicherungssystemen, für Einbruchs-, Überfallmelde- und Videotechnik in Adressennachweise der polizeilichen Beratungsstellen aufnehmen lassen, sofern sie die erforderlichen Qualitätsmerkmale der von der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention erstellten bundeseinheitlichen Pflichtenkataloge erfüllen.


Weitere Informationen zum Thema:

Überblick der Fördermöglichkeiten zum Einbruchschutz (PDF)
Flyer ZDH, 01/2016

KFW-Website:

Informationen zur Förderung der Einbruchsicherung

Informationen zum Programm "Altersgerecht Umbauen" (455)

Finanzierungsangebot zum Programm "Altersgerecht Umbauen" (159)


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