Heizungstausch: Besser mit dem Experten sorgfältig planen als mit dem Notdienst nach schnellen Lösungen suchen

Von links nach rechts:
-Brigitte Becker, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Bergisch Gladbach
-Michael Molitor, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW
-Sylvia Schönenbroicher, Geschäftsführerin Haus & Grund Rhein-Berg e.V.
-Thomas Braun, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land
-Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

Verloren im Internet oder erfolglos im Baumarkt? Wenn es um den Austausch der Heizung geht, sollten Sie besser diesem Motto folgen: Besser gleich geplant, gekauft und installiert von Ihrem Innungsbetrieb der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land.
„Die Werbung suggeriert, dass wir ’Nicht-Handwerker‘ viele Dinge Zuhause selbst reparieren und installieren können“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, den Slogan der Anlagenmechaniker. „Aber dem ist oft nicht so. Bei uns in der juristischen Beratung mehren sich die Anfragen, was machen wir mit Teilen, die im Internet selbst bestellt wurden und jetzt einen Mängel aufweisen oder nicht mehr selbst eingebaut werden können.“

Neben den akuten Problemen greift beim Heizungstausch auch die Energieeinsparverordnung (EnEV). In §10 ist eine Austauschpflicht für viele 30 Jahre alte Ölheizungen oder Gasheizungen bis Ende diesen Jahres vorgeschrieben. Außerdem beenden die Niederlande zu 2030 ihre Gasförderung, so dass sich Kunden auch in Deutschland umorientieren und ggfs. ihre gasbetriebenen Geräte auf neue Heizwerte ein-gestellt werden müssen. „Die Vielzahl der Themen führt verunsicherte Verbraucher auch zu uns in die Beratungen“, erläutert die Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Bergisch Gladbach, Brigitte Becker. „Eine neue Heizung ist eine Investition für viele Jahre. Viele Eigentümer wünschen daher vorher eine neutrale Einschätzung über mögliche Heizsysteme und die zu erwartenden Kosten.“

Nach einem langen und warmen Sommer 2018 und einem goldenen Oktober nähern wir uns nun der kalten Jahreszeit. Erst jetzt fällt unter Umständen auf, dass die Räume nicht mehr so warm werden und die Heizung scheinbar nicht die volle Leistung bringt. Vielleicht ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass die Heizung ausgetauscht werden muss. „Jetzt kommen wir langsam in die Zeit, dass wir in unserem Gewerk von Hochkonjunktur sprechen“, berichtet der Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land, Thomas Braun. „Viele Kunden haben das Problem, dass sie einen Defekt zu spät bemerken. Nämlich im bereits fortgeschrittenen Jahr. Nur selten wird die Heizung im Hochsommer getestet und einmal voll hochgefahren, um zu prüfen, ob die Anlage noch voll funktionstüchtig ist. Jetzt im späten Herbst und Winter rufen täglich viele Eigentümer bei einem Betrieb an und benötigen sofortige Hilfe.“
Was wissen Sie eigentlich über Ihre Heizung? Wie alt ist sie? Wie lange wird sie noch halten? Braucht sie eher viel oder wenig Energie?
Der Innungsfachmann steht Ihnen gerne beratend zur Seite, plant mit Ihnen die neue Heizung und installiert diese dann auch bei Ihnen. Der Energieberater der Verbraucherzentrale NRW bietet Ihnen ebenfalls eine Beratung an, denn unabhängig vom derzeitigen Zustand der jeweiligen Heizung hält keine Anlage ewig. Für manche Systeme gelten Aus-tauschpflichten, und oft lohnt sich ein Umstieg nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell. Fördergelder helfen dabei.
„Neue Heizungen können leiser sein als alte, sie können komfortabler zu bedienen sein und günstiger im Betrieb. In jedem Fall aber sparen sie Energie und sind klimafreundlicher“, erklärt der Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, Michael Molitor. Wer einen mindestens fünfzehn Jahre alten Heizkessel sein Eigen nenne, solle sich deshalb informieren, bevor der Ernstfall eintritt. „Hierzulande sind schätzungsweise rund 60 Prozent der Heizkessel in Einfamilienhäusern technisch veraltet und damit reif für einen Austausch.“

Informieren Sie sich unverbindlich über die Beratungsangebote der
Verbraucherzentrale NRW unter:
Telefon: 02 11 – 33 996 555
oder online unter www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung

Desweiteren steht Ihnen Ihr Innungsfachmann der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land ebenfalls als kompetenter Ansprechpartner zur Seite.


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Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land in der Zeit vom 24.12.2018 bis einschließlich 01.01.2019 geschlossen bleibt. Ab dem 2. Januar 2019 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen wir ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr.