Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Flüchtlinge

Flüchtlingen eine Chance auf Ausbildung / Arbeit / Integration bieten

Ein Großteil der Asylbewerber, die aus Kriegsgebieten stammen, erhofft sich in Deutschland ein neues Leben. Um diesen Menschen eine Chance auf eine solide Integration zu bieten, benötigen sie schnellstmöglich verschiedenartige Hilfestellungen um letztendlich einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu bekommen. Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe kann durch die örtlichen Handwerksbetriebe gut erfüllt werden. 

Die Willkommenskultur ist dem deutschen Handwerk nicht fremd auf Grund der Struktur als überwiegend kleine und mittelständige Unternehmen. Entscheidend entsprechend des Slogans der Imagekampagne ist nicht woher man kommt, sondern wohin man will.

Alle gemeinsam wollen wir den Flüchtlingen helfen, zum einen die Leiden aus den Kriegsgeschehnissen zu verarbeiten, zum anderen dem Arbeitsmarkt ihre Fachkraft zuzuführen.

Des Weiteren möchten/sollten wir uns als Handwerksunternehmen und deren Vertreter und damit Großteil der deutschen Bevölkerung eindeutig solidarisch mit den Menschen stellen, die Alles verloren haben und vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen mussten und ein Zeichen gegen diejenigen setzen, die diese Menschen mit Terror und Gewalt in unserem Land anfeinden und verjagen wollen.

Vor diesem Hintergrund möchte die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land mit all ihren Innungen zur gelungenen Integration der Flüchtlinge beitragen.

Daher hat die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft beschlossen, gemeinsam mit Ihnen als Akt der Solidarität und Soforthilfe eine Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse zu realisieren und mit den Städten und Gemeinden, den kommunalen Integrationszentren und auch den Berufsschulen entsprechend gemeinsam dieses Thema anzugehen.

Wir bitten daher alle Innungsbetriebe, freie

  • Ausbildungsplätze
  • Praktikumsplätze
  • Arbeitsplätze
  • Plätze für Hilfsarbeiten

mittels der Rückmeldung "Chance für Flüchtlinge" (PDF, ausfüllbar) bei der Kreishandwerkerschaft zu melden, damit wir entsprechende Asylbewerber, die eine Aufenthaltsgenehmigung sowie Arbeitserlaubnis besitzen, an die Betriebe entsprechend vermitteln können. Wir stehen alle vor einer Mammutaufgabe.

Bei Rückfragen zur Flüchtlingsaktion steht Ihnen Assessorin Viola Buchbinder unter der Telefonnummer 0 22 02 / 93 59 - 32 gerne zur Verfügung.

Die Broschüre „Potentiale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen“ (PDF) von der Bundesagentur für Arbeit gibt zu dem Thema ebenfalls Auskünfte.

Natürlich nehmen alle Flüchtlingsunterkünfte auch gerne Sach- und Geldspenden entgegen oder freuen sich über freiwillige Mitarbeit.

Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns bereits im Voraus.


Weitere Informationen zum Thema:

Flüchtlinge in Berufsausbildung - Fragen und Antworten zum Aufenthaltsstatus und zum Zugang zur Berufsausbildung (PDF)
Flyer ZDH/BMI,  11/2015

Flüchtlinge und Ausbildung (PDF)
Sonderausgabe WHKT-REPORT, 09/2015 

„Praktika“ und betriebliche Tätigkeiten für Asylbewerber und geduldete Personen (PDF)
Übersicht der Regelungen, Bundesagentur für Arbeit, 12/2015

Flüchtlinge schnell in Arbeit - Gemeinsame Erklärung der Präsidenten von BDA, BDI und ZDH zur Asyl- und Flüchtlingspolitik (PDF)
Januar 2016

Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete in NRW
Infoseite des NRW-Arbeitsministeriums


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