Flüchtlinge im Arbeitsmarkt
Große Chancen – viele Fragen

Veranstaltung „Flucht & Asyl“
Foto: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

Viele Fragen galt es bei drei Veranstaltungen zum Thema „Flucht & Asyl“, einer Kooperation des Jobcenters Rhein-Berg, der IHK Köln, Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, zu beantworten.

Am 03.05.2016 in Wermelskirchen, am 02.06.2016 in Rösrath sowie am 20.06.2016 in Bensberg wurde erörtert, welche rechtlichen Regelungen zu beachten sind, wer Ansprechpartner ist und welche Lösungen und Wege es gibt, um geflüchtete Menschen in Betrieben zu beschäftigen.
Kristin Thurn von der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach eröffnete die jeweiligen Infoabende, zu denen insbesondere die Arbeitgeber aus den Regionen Rhein-Berg eingeladen waren.

Bei der ersten Veranstaltung hielt Rainer Bleek, Bürgermeister von Wermelskirchen, eine Einstiegsrede, in Rösrath übernahm dies Ulrich Kowalewski, Erster Beigeordneter der Stadt Rösrath und in Bensberg richtete Bernd Martmann, Dezernent der Stadt Bergisch Gladbach, einige Worte an die Anwesenden.

Es folgte ein Impulsvortrag darüber, dass Menschen im Rahmen von Flucht und Asyl zu uns kommen und dies ein Potential für den Fachkräftemarkt darstelle. Zunächst benötigten diese vor allem Begleitung und Qualifizierung. Bei der ersten Veranstaltung referierte dazu Stefan Krause, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, bei der zweiten Michael Schulte, Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Berg und am dritten Infoabend Thorsten Rolfsmeier, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach.

Die Besucher konnten an drei Thementischen Informationen erhalten und zwar zu den Themen Sprachangebote, Beschäftigung und Arbeitsmarkt sowie Integration und Bewerbermarkt. Die Besucher hatten dabei die Möglichkeit, jeweils 15 Minuten mit verschiedenen Experten ihre Fragen und Vorstellungen zu erörtern. Nach Ablauf der Zeit wurde der Tisch gewechselt.

Bevor die Beteiligten bei Getränken und einem kleinen Imbiss weiter diskutierten und ein reger Austausch zu bereits gemachten Erfahrungen stattfand, lief abschließend noch ein YouTube-Video. Hierbei wurde ein Kindergartenkind gefragt, ob in seinem Kindergarten auch Ausländer seien. Darauf die Antwort des Kindes: „Nein – nur Kinder!“

Veranstaltung „Flucht & Asyl“
Foto: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land


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