Drei „Goldene Meisterbriefe“ der Baugewerksinnung Bergisches Land

Überreichung von drei Goldenen Meisterbriefen in der Baugewerksinnung
Die Jubilare mit Familie und Weggefährten
2. von links: Heinz Kirfel
5. von links: Ernst Berndt
8. von links: Wilfried Klein
1. von rechts: Obermeister der Baugewerksinnung Bergisches Land, Gerd Krämer
2. von rechts: Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto
3. von rechts: stellv. Bürgermeister von Bergisch Gladbach, Josef Willnecker
Foto: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

„Ich würde es wieder genauso machen!“ Das ist das Resümee von Wilfried Klein nach 50 Jahren Tätigkeit im Baugewerbe. Er ist einer von drei Jubilaren, die in einer feierlichen Stunde ihren Goldenen Meisterbrief überreicht bekommen haben. Geehrt wurden im Frühjahr in der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land ebenso Ernst Berndt und Heinz Kirfel.

Schon als Kind wollte Wilfried Klein Maurer werden. Zusammen mit seinem Vater, der Hobby-Maurer war, hat er, wo immer es ging, fleißig gebaut. Die Lehre startete er dann mit 14 Jahren, daran schlossen sich fünf Gesellenjahre an. Und nach der erfolgreichen Prüfung zum Meister war er 38 Jahre selbständig mit der Firma „Wilfried Klein und Siegfried Martin“ in Bergisch Gladbach. Von Mitte 1987 bis Ende 2017 war Wilfried Klein im Vorstand der Baugewerksinnung und in diversen Ausschüssen.

Ernst Berndt, Maurermeister und Stuckateurmeister war von 1984 bis 1989 stellvertretender Obermeister der Stuckateur-Innung Rhein-Wupper/Leverkusen und von 1989 bis zur Fusion mit der Baugewerksinnung für den Rheinisch-Bergischen Kreis deren Obermeister. Anschließend war er Fachgruppenleiter in der Baugewerksinnung Rhein-Berg/Leverkusen bzw. Bergisches Land. Mitglied des Vorstandes war er bis 2012.
In seiner knapp 30jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit hatte er für die Belange seiner Kollegen immer ein offenes Ohr und hat ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Nachwuchswerbeaktionen hat er tatkräftig unterstützt. Darüber hinaus hat Ernst Berndt in vielen Fällen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber vermittelt und geschlichtet und damit entsprechende Rechtsstreite abwenden können.
Im Jahre 2007 wurde ihm aufgrund seiner Verdienste die Silberne Ehrennadel des Stuckgewerbe-Verbandes überreicht.

Als dritter im Bunde wurde Heinz Kirfel mit dem Goldenen Meisterbrief im wahrsten Sinne des Wortes überrascht. Er war gekommen, weil er zu der Verleihung eingeladen wurde und angenommen hatte, dass er quasi nur als Gast dabei sein sollte.
Der Maurermeister, der über 30 Jahre bei der Bayer AG tätig war, hat sich riesig gefreut. Er dachte nämlich, dass man sich erst viele Jahre ehrenamtlich betätigen müsse, damit man von der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land einen Meisterbrief verliehen bekommt.
1967 hat Heinz Kirfel den bereits erwähnten Jubilar Wilfried Klein in der Schule kennengelernt, weil sie in der Klasse alphabetisch nebeneinander gesetzt wurden. Nach der Ausbildungszeit hatten sich die beiden aus den Augen verloren. Vor sechs Jahren haben sich die beiden Herren dann wieder ausfindig gemacht und seitdem treffen sie sich alle drei Monate zum Klönen auf ein Kölsch.

Wir gratulieren herzlich zu diesen Auszeichnungen!


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