Wiederwahl - Obermeister Gerd Krämer

Rund 200 Unternehmen aus dem Bauhandwerk in Leverkusen, Rhein-Berg und Oberberg sind in der Baugewerksinnung Bergisches Land angeschlossen. Den ehrenamtlichen Vorsitz übernimmt auch für die nächsten fünf Jahre der bisherige Obermeister Gerd Krämer. Die Innung hat ihn erneut gewählt. Die Baugewerksinnung in Leverkusen, Rhein-Berg und Oberberg macht über 90 Millionen Euro Umsatz und die Unternehmen beschäftigen 1.400 Arbeitnehmer und rund 150 Auszubildende – als Maurer, Betonbauer, Zimmerer, Fliesenleger, Estrichleger, Putzer, Stuckateur oder Straßenbauer.

Tradition trifft auf Moderne
Mit Holz und Lehm haben Menschen schon „immer“ gearbeitet. Diese lange Tradition mit den traditionellen Baustoffen ist heute wieder aktueller denn je, denn die Kunden wollen oft ökologisch bauen, regionales Material nutzen und auch Themen wie Allergien und Schadstoffbelastung spielen eine Rolle. So trifft Tradition auf Moderne und die Baustoffe erleben eine gewisse Renaissance.
Lehm - ein alter Stoff ist wieder Trend
Lehm ist ein vielseitiger und interessanter Baustoff, der auch vor allem im Bergischen Land seine Tradition und Heimat hat: Ob es darum geht bergische Fachwerkhäuser auszumauern, Lehmdecken zu sanieren oder modern zu bauen.
Eine Zeit lang ist Lehm nicht mehr bevorzugt genutzt worden, doch aktuell liegt der vielseitige Baustoff wieder im Trend. Schließlich dämmt Lehm von Natur aus Schadstoffe ein, reguliert das Klima und hat überhaupt die Art von Baubiologie, die sich die Kunden heutzutage wieder wünschen. Die Bauzeit mit Lehm ist vergleichbar mit dem Zeitaufwand beim Einsatz von herkömmlichen Materialien. Hinzu kommt eine variable Gestaltung, denn Lehm gibt es in den unterschiedlichsten Variationen von bunt bis glitzernd.
Holzbau mit einer rasanten Entwicklung
Seitdem Vollholzprodukte industriell hergestellt werden, gibt es einen Boom in der Holzbauweise, so dass sich eins der ältesten Handwerke in den letzten fünfzehn Jahren mit einer erstaunlichen Schnelligkeit entwickelt hat. Holz ist ein Rohstoff, der sich natürlich reproduziert. Nach Statistiken wachsen zumindest in Europa etwa 40 Prozent mehr Holz nach als abgebaut wird.
Die Tradition der Walz
In die Bauinnung Bergisches Land fallen Berufe mit einer der längsten Traditionen im Handwerk. So werden alte Bräuche bis in die Gegenwart getragen.
Einige Handwerker tragen auch heute noch mit stolz ihre Kluft und manche gehen sogar noch auf die Walz. Die Gesellen auf Wanderschaft folgen dem traditionellen Gedanken, auf diese Weise neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenzulernen, sowie Lebenserfahrung zu sammeln. Schon lange führen die Wege der Gesellen nicht mehr nur durch Österreich, die Schweiz und Deutschland – so wie es früher einmal war. Mittlerweile gehen die jungen Handwerker beispielsweise nach Kanada oder Australien. Meist wandern sie als „Kinder“ los und kommen als gestandene Handwerker zurück.

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