Wer jetzt nicht baut, ist selber schuld

„Wer jetzt nicht baut, ist selber schuld“, sagt Obermeister Gerd Krämer von der Baugewerksinnung Bergisches Land. Schließlich sind die Zinsen immer noch niedrig und wer weiß, wie lange die Banken noch so günstig Geld verleihen. Viele junge Familien haben diese Chance auch erkannt und sind bereit, in der momentanen wirtschaftlichen Situation ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.

Sinn macht aber auch die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen, also beispielsweise eine neue Wärmedämmung. Immerhin wurden drei Viertel aller Wohneinheiten in Deutschland vor 1986 fertig gestellt und davon wiederum zwei Drittel vor 1978, als die erste Wärmeschutzverordnung in Kraft trat. Die energetische Gebäudesanierung ist auch deshalb eine Chance für die Bauwirtschaft, weil die Bundesregierung entsprechende Maßnahmen bezuschusst. Neben der Wohnraummodernisierung, der CO2-Minderung und der umweltfreundlichen Energienutzung wird derzeit auch das ökologische Bauen gefördert.

Eine gute Initiative ist für Krämer die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt zusammen mit dem Handwerk und weiteren Akteuren aufgelegt hat. Derzeit enthält die Datenbank im Internet http://www.sanieren-profitieren.de/ rund 4.700 Handwerksbetriebe, deren Mitarbeiter im Rahmen der Kampagne erfolgreich an einer Schulung zur „Energetischen Gebäudesanierung“ teilgenommen haben und deshalb bei Interessenten zu Hause einen kostenlosen Energie-Check durchführen dürfen. Darunter sind auch mehr als 80 Handwerksbetriebe aus dem Innungsbezirk der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land.

Gerd Krämer rät Hausbesitzern, mit einem klaren Konzept an die Sanierung heran zu gehen und sich vom Fachmann beraten zu lassen. Dieser weiß, welcher Maßnahme die höchste Priorität zukommt. Bringen neue Rohrleitungen den größten Effekt oder saniert man besser die Dachgeschossdecke? Wichtig ist auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Maßnahmen.


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