Tipps


Auto & Verkehr

Förderprogramm zur Elektromobilität

Dachlawine verbeult Auto: Hauseigentümer haftet mit

Für Schäden durch Dachlawinen können Hauseigentümer in die Mithaftung genommen werden. Sie müssen beispielsweise Parkplätze zwar nicht sperren, aber zumindest mit Warnhinweisen versehen. Das befand das Landgericht Detmold in einer veröffentlichten Entscheidung (Az.: 10 S 121/10, 10 S 135/10).

Eine Masse aus Schnee und Eis war auf einen Stellplatz eines Mietshauses gerutscht und hatte bei dem Auto eines Mieters Motorhaube und Kotflügel verbeult. Das Gericht sprach dem Kläger nur die Hälfte der geforderten rund 2500 Euro zu. Das Mitverschulden des Autofahrers wurde damit begründet, dass ein umsichtiger Autobesitzer sein Fahrzeug in dieser Situation nicht unter dem Dachüberhang abgestellt hätte.

Hinweis: Viele Dachdeckerbetriebe haben einen „Winterdienst“ und beseitigen kostengünstig diese und weitere Gefahren, wie z.B. Eiszapfen.

Schlechte Straßenlage macht Autos zu schaffen

Frost, Kälte und Räumdienste im Dauereinsatz – der Winter hat seinen Preis. Tauen Schnee und Eis, kommen viele Schlaglöcher ans Licht. Das bedeutet auch harte Arbeit für die Stoßdämpfer der Autos, betont ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in Bonn. „Schlechte Straßen beanspruchen die Stoßdämpfer stark und lassen sie schneller verschleißen. Sind sie beschädigt, wirkt sich das deutlich auf die Verkehrssicherheit aus“, so der Sprecher. Daher sei es ratsam, die Stoßdämpfer rechtzeitig in einem Kfz-Meisterbetrieb prüfen zu lassen.

Ein Stoßdämpfer müsse sehr viel leisten. Bei einer jährlichen Laufleistung von 14 000 Kilometern bewege sich ein solcher Dämpfer rund sieben Millionen Mal auf und ab. Verschleiß bleibe da nicht aus. Tatsächlich ist nach Angaben des ZDK etwa jeder zehnte Autofahrer mit defekten Stoßdämpfern unterwegs. Dabei sei Abhilfe schon lange vor dem Totalausfall dringend nötig. „Denn Stoßdämpfer beeinträchtigen die Sicherheit erheblich und sind nicht nur für den Komfort da“, so der Sprecher. „Funktionieren sie nicht richtig, können die Räder in Kurven oder auf schlechter Wegstrecke kurzzeitig den Kontakt zur Straße verlieren. Zusammen mit plötzlichen Lenkbewegungen kann dies sehr schnell zum Schleudern oder sogar zu einem Unfall führen. Zudem mindern defekte Dämpfer die Wirkung elektronisch gesteuerter Fahrwerkskomponenten wie ESP, ABS oder ASR.“

Verschlissene Stoßdämpfer seien ohne einen Prüfstand nur schwer zu erkennen. Wer sich nicht sicher sei, ob sie noch voll funktionsfähig seien, sollte sie in einem Kfz-Meisterbetrieb unter die Lupe nehmen lassen. „Der häufig praktizierte Wipptest an den Kotflügeln ist untauglich, denn selbst praktisch unwirksame Teile fallen damit nicht auf“, betont der Sprecher. Ein Stoßdämpfer müsse sein Können vor allem in fahrdynamischen Situationen zeigen. Und weil der Verschleiß ein schleichender Prozess sei, gewöhnten sich Autofahrer an das langsam schlechter werdende Fahrwerk.

Ein Prüfstand, wie ihn die meisten Kfz-Meisterbetriebe haben, simuliere dagegen ein ganzes Bündel unterschiedlicher Belastungen und registriere die Reaktionen des Autos darauf. „Der geschulte Blick der Profis erkennt, ob der Dämpfer noch seine Funktion erfüllt oder ein Austausch anzuraten ist“, so der Sprecher. Nach dem Wechseln der Stoßdämpfer sollten auch die Spur- und Achseinstellungen überprüft werden. Liege die Fahrwerksgeometrie nämlich außerhalb der Toleranz, verschlechterte sich nicht nur die Straßenlage. Auch überhöhter und unnötiger Reifenverschleiß oder ungleich abgefahrene Reifen gingen mit falschen Einstellungen einher.

Hinweis: Qualifizierte Betriebe finden Sie mit unserer Kfz-Mitgliedersuche.

Vermindertes Unfallrisiko durch richtige Gepäcksicherung im Auto

Wer sein Auto vor dem Reisestart richtig belädt, vermindert das Unfallrisiko. Das Gepäck sollte immer gleichmäßig im Kofferraum verteilt werden. Sonst besteht das Risiko, das Auto einseitig zu überladen. Außerdem gilt: Schwere Gepäckstücke gehören nach unten, leichte nach oben. Die Hutablage sollte in jedem Fall frei bleiben. Selbst kleine Gegenstände verwandeln sich dort bei Vollbremsungen in lebensgefährliche Geschosse.

Der Kofferraum eines Kombis oder Vans sollte mit einem Gepäcknetz oder -gitter abgesichert werden. Wer darauf verzichtet, belädt den Kofferraum möglichst nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne. Auch dann ist eine entsprechende Ladungssicherung vorzunehmen. Beim Bremsen könnte die Ladung sonst nach vorn fliegen.

Hier noch weiter weitere wichtige Punkte:

  • Bei starker Beladung ändert sich das Fahrzeug das Fahrverhalten beim Bremsen und Beschleunigen
  • Reifendruck anpassen
  • Einstellung der Scheinwerfer kontrollieren
  • Wischblätter der Scheibenwischer kontrollieren und gegebenenfalls austauschen
  • Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste müssen erreichbar sein

Weitere Infos zum Thema Auto & Verkehr

Ich & mein Auto
Verbraucherportal der dena rund um energieeffizientes Fahren. Hier können Sie die Umweltfreundlichkeit ihres Autos und Ihrer Fahrweise testen. Sie erhalten außerdem einen Überblick über die Verbrauchseigenschaften von vielen verschiedene Automarken.

E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen (PDF)
Broschüre der DAT GmbH mit Modell-Liste


Bauen & Wohnen

Energiesparen

Energetische Sanierung rechnet sich (PDF)
Eine Studie der DENA belegt, dass eine energetische Sanierung für Vermieter und Mieter wirtschaftlich sinnvoll ist

Weitere Links zum Thema Energiesparen:

dena - Deutsche Energie-Agentur GmbH
Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme

Zukunft Haus
Verbraucherportal der dena rund um energetische Sanierung und Energiesparen

Förderprogramme

baufoerderer.de
Das Info-Portal zu Bauförderung, Baufinanzierung, Bauberatung und Baurecht. Ein Gemeinschaftsprojekt des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. und der KfW Bankengruppe.

Rauchwarnmeldepflicht

Zum 01.04.2013 ist die Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen in Kraft getreten. Für Bestandsbauten gelten jedoch Übergangsfristen.

Wohnungen in Nordrhein-Westfalen benötigen ab dem 01.04.2013 Rauchwarnmelder. Die Pflicht gilt zunächst nur für alle Neubauten. Die Eigentümer von bereits bestehenden Wohnungen haben noch etwas Zeit für die Nachrüstung, denn die Übergangsfrist für Bestandsbauten läuft erst Ende 2016 ab. Die Ausrüstung der Wohnung mit Rauchmeldern muss durch den Eigentümer erfolgen, während die Betriebsbereitschaft der Rauchmelder dann durch die Bewohner (auch z.B. Mieter) sichergestellt werden muss.

§ 49 Abs. 7 BauO NRW im Wortlaut:
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

Regelmäßige Dachwartung ist "Pflichtprogramm"

Warten Sie schon lange?

Nur wer sein Auto regelmäßig zur Wartung in die Fachwerkstatt bringt, kann auf die Mobilität – und vielfach eine Mobilitätsgarantie – vertrauen. Relativ sorglos aber gehen viele Hausbesitzer und Hausverwaltungen mit dem Dach um. Einmal eingedeckt soll das Dach über Jahrezehnte seine Schutzfunktion erfüllen.

Die regelmäßige Überprüfung des Dachzustandes ist Pflicht. Das haben zahlreiche Gerichte in den Instanzen bestätigt. Daher waren auch Klagen von Hausbesitzern erfolglos, die z. B. nach einem Unwetter den vollen Ersatz ihres beschädigten – und nie gewarteten – Daches von der Gebäudeversicherung beanspruchten. Zunehmend fordern Versicherer von ihren Versicherungsnehmern vor der Schadensregulierung den Nachweis der regelmäßigen Dachwartung durch Fachbetriebe.

Diese Forderung wird von Dach-Fachleuten begrüßt. Schließlich können bereits kleine Schäden an einer Dacheindeckung oder weiteren Komponenten des Daches bei einem Unwetter zum Auslöser von kapitalen Dachschäden werden. Bereits wenige Elemente der Eindeckung, die sich z. B. im Winter durch abrutschenden Schnee verschoben haben, können zum „Angriffspunkt“ für den Windsog bei einem heftigen Frühlingssturm werden. Neben der unterlassenen Dachwartung ist hier oft die Ursache in einer fehlenden oder mangelhaften Windsogsicherung zu suchen. Oder eine schadhafte Vermörtelung der obersten Ziegelabdeckung – der so genannten Firstziegel – lässt Regeneintrieb zu. Hier kann es schon bald zur Fäulnisbildung an tragenden Teilen der Unterkonstruktion und der Wärmedämmschicht kommen.

Solche Mängel können im Rahmen einer regelmäßigen Wartung des Daches rechtzeitig entdeckt und nach Absprache mit dem Hausbesitzer beseitigt werden. Beste Zeitpunkte für die Dachwartung, für die es übrigens bei Dachdecker-Innungsbetrieben entsprechende Wartungsverträge gibt, sind der Frühling und der Herbst. Der Leistungsumfang der Dachwartung wird dabei vom Hausbesitzer individuell mit dem Fachbetrieb der Dachdecker-Innung festgelegt und maßgeschneidert.

In der Regel ist eine solche regelmäßige Überprüfung des Daches weitaus kostengünstiger als die jährliche Fahrzeugwartung. Dafür trägt sie zum Werterhalt oder der Wertsteigerung der Immobilie maßgeblich bei – bei einem Auto wird allenfalls der Wertverlust etwas abgebremst. Und vielleicht der wichtigste Aspekt: Der Hausbesitzer ist mit dem Nachweis der – eigentlich ohnehin durch die Rechtsprechung vorgeschriebenen – Dachwartung sicher vor Regressansprüchen Dritter. Vor allem aber kann er darauf vertrauen, im Schadensfall nicht einen erheblichen Teil der Wiederherstellungskosten des Daches selbst tragen zu müssen. Denn mit einem Wartungsvertrag ist der Nachweis der regelmäßigen Überprüfung des Dachzustandes leicht.

Hinweis: Schauen Sie doch einfach in unserer Mitgliederliste nach einem Innungsbetrieb in Ihrer Nähe.

Vorsicht vor Frostschäden - nicht immer immer muss die Versicherung zahlen

Wer sein Haus oder seine Wohnung für eine längere Zeit verlässt, muss bestimmte Vorkehrungen treffen. Sonst zahlt die Versicherung eventuell nicht für die entstandenen Schäden (vgl. Landgericht Bonn, Urteil vom 21.11.2006, Aktenzeichen: 10 O 203/06 und Landgericht München I, Urteil vom 28.09.2004, Aktenzeichen: 28 O 14020/01).

Wer seine Wohnung oder sein Haus im Winter für längere Zeit leer stehen lässt, muss vorbeugend handeln. Dazu gehört es, alle Wasser führenden Anlagen und Einrichtungen abzusperren und zu entleeren. Außerdem muss immer für eine ausreichende Grundbeheizung gesorgt werden. Wer diese und ähnliche Maßnahmen unterlässt, den kommt ein Frostschaden meist teuer zu stehen, denn Versicherte haben auch eine Verpflichtung zur Kontrolle, die gewährleisten soll, dass auch bei einem Ausfall der Heizung keine Schäden entstehen.

Welche Pflichten genau bestehen lässt sich in den meisten Fällen den Versicherungsbedingungen entnehmen, oder bei dem Versicherungsmakler erfragen.

Hinweis: Betriebe der Sanitär- und Heizungsinnung Bergisches Land führen kostengünstig solche „Winterchecks“ durch, die teure Schäden vermeiden können. Schauen Sie doch einfach in unserer Mitgliederliste nach einem Innungsbetrieb in Ihrer Nähe.


Finanzen & Steuern

Doppelter Steuerbonus für Handwerkerleistungen (PDF)
ZDH-Flyer, 04/2014


Gesundheit & Sicherheit

Produktsicherheit

In der letzten Zeit sind immer wieder Rückrufaktionen zu verschiedenen Produkten ergangen. Um dabei auf dem neusten Stand zu sein ist es ratsam regelmäßig Informationen über die Sicherheit von Produkten zu suchen.

Ein Ausgangspunkt dafür kann die Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sein. Sie ist die zentrale Meldestelle des Bundes für mangelhafte und gefährliche Produkte. Im Produktsicherheitsportal der BAuA finden Sie wichtige Informationen für die Sicherheit ihrer Produkte.

Auf der Internetplattform der BAuA für Rückrufmanagement, Missbrauch von Zertifikaten und Verbraucherinformationen www.rueckrufe.de finden sich neben Untersagungsverfügungen und Produktwarnungen aus dem europäischen RAPEX-Meldesystem viele Hinweise für Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Verbraucher.

Warnung vor Lebensmitteln

Die Internet-Seite lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) enthält Informationen über Lebensmittel und mit Lebensmitteln verwechselbare Produkte, die in Deutschland auf dem Markt sind und möglicherweise bereits an Endverbraucher abgegeben wurden.

Die hier veröffentlichten Informationen oder öffentliche Warnungen sind von den Lebensmittelunternehmern oder von der amtlichen Lebensmittelüberwachung veranlasst worden und von überregionaler Bedeutung



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Engagement wird beim Handwerk groß geschrieben! Deswegen haben vier Handwerksmeister mit viel Freude bei der Veranstaltung "Einstellungssache! Jobs für Eltern" über ihren Beruf berichtet. Die Zielgruppe waren Menschen mit Fluchterfahrung. mehr Informationen

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