Spendenwettbewerb 2013:
Austernpilzzucht der Schülerkooperation Reichshof bei Spendenwettbewerb prämiert

Spendenwettbewerb 2013: Blick in den Pilzzuchtraum der Austernpilzfarm in Reichshof

In viel Kleinarbeit und mit großem Engagement hat eine Kooperation von Schülerinnen und Schülern der Schülergenossenschaft „Bioscha(r)f“ der Gesamtschule Reichshof und der Schülerfirma „Schule in Arbeit“ der St. Antoniusschule in Reichshof eine Austernpilzzucht aufgebaut. Auf dem Gelände des CJG St. Josefshauses wurde dazu im Kellerraum eines dortigen Reitstalls ein großer Pilzzuchtraum hergerichtet.

Künstliche Beleuchtung sorgt in dem Raum seither für die notwendigen Lichtverhältnisse, eine selbstgebaute Berieselungsanlage für die optimale Luftfeuchtigkeit von 80-85 Prozent und die selbst eingebauten Ventilatoren garantieren den notwendigen Luftaustausch. In diesen, für das Wachstum optimalen klimatischen Verhältnissen, wachsen nun Bioausternpilze.

Die Schülerinnen und Schüler kümmern sich nicht nur um die tägliche Kontrolle, ob die Technik funktioniert. Sie übernehmen auch das Kultivieren der mit Austernpilzbrut geimpften Biostrohballen, überwachen die Aufzucht, ernten die Pilze, wiegen und verpacken sie und sind schließlich auch für den Verkauf zuständig.

Die Verwaltung des Projekts läuft über beide Schulen, wo die Rechnungen geschrieben und die Konten verwaltet werden. Die Einrichtung kostete insgesamt 10.000 Euro wobei sich die Schülerinnen und Schüler damals verpflichteten, den Trägern die vorfinanzierte Summe zurückzuzahlen. Ein Teil des Gewinns wird deshalb für die Schuldenrückzahlung verwendet, ein Teil für notwendige Anschaffungen zurückgelegt und der Rest wird für Freizeitmaßnahmen sozusagen als Belohnung verwendet.

2013 nahm die innovative Schülerfirma am großen Spendenwettbewerb „Vielfach Spenden statt Einfach Feiern“ teil, den vier Jubiläumsinnungen (Elektroinnung, Innung für Metalltechnik, Innung für Sanitär- und Heizungstechnik und Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land) zu ihrem 100-jährigen Bestehen ausgeschrieben hatten. Punkten konnten das Projekt „Austernpilzfarm“ insbesondere damit, dass hier biologisches Grundwissen gefördert, handwerkliches Geschick geschult und Marketing-Wissen vermittelt wird. Die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land prämierte das Genossenschaftsprojekt daher mit dem fünften Platz und somit 250 Euro Spendengeld. Von der Summe konnte eine Werbekampagne finanziert werden, um den Kundenstamm weiter auszubauen.

Mittlerweile zählt die nun im dritten Jahr betriebene Schülerfirma neben vielen Einzelkunden auch alle Gaststätten in Eckenhagen und zwei Edeka-Märkte zu den Dauerkunden, die durch die Selbstorganisation die Pilze ohne Zwischenhändler beziehen können.


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