Die Zukunft ist unsere Baustelle!

Die Zukunft ist unsere Baustelle!

Kurz vor der Bundestagswahl machen die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und der Handelsverband NRW-Rheinland gemeinsam deutlich, welche Themen auf ihrer Prioritätenliste ganz oben stehen. Eins der wichtigsten Themen in den kommenden vier Jahren ist der Fachkräftemangel. Viele Betriebe haben Probleme, Stellen zu besetzen. Die duale Ausbildung wieder stärker in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu rücken, das ist unsere gemeinsame Aufgabe von Handel, Handwerk und Politik. Nicht nur den jungen Menschen – vor allem den Eltern – muss deutlich gemacht werden, dass die berufliche Bildung gleichwertig zur akademischen Bildung ist. Ein Meister verdient in seinem Leben ähnlich viel wie ein Bachelor-Absolvent – dabei ist seine Arbeitsplatzsicherheit deutlich höher.

Handwerk
"Zusammenhalten - Zukunft gestalten!" - so lautet der Titel der Erwartungen des Handwerks zur Bundestagswahl 2017 an die Politik. Angesichts tiefer Umbrüche in Deutschland und weltweit erwartet das Handwerk von der nächsten Bundesregierung, die Zukunft unseres Landes beherzt anzugehen und gesellschaftliche Risse zu überwinden.
Neben dem Fachkräftemangel gibt es zahlreiche weitere Themen – unter anderem eine dringend erforderliche Breitbandversorgung. Um konkurrenzfähig zu bleiben, im Wettbewerb zu bestehen – auch international – und unsere Kundenanforderungen zu erfüllen, benötigt das Handwerk einen flächendeckenden Internetzugang mit hinreichenden Bandbreiten im Gigabitbereich für alle Betriebsstandorte – sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich.
Luftreinhaltepolitik: Tausende Handwerker sind täglich im Kundenkontakt und mit Dieselfahrzeugen unterwegs. Statt pauschaler Fahrverbote muss der ÖPNV gezielt ausgebaut werden. Außerdem brauchen unsere rund 2.500 Handwerksunternehmen in Leverkusen und im Bergischen wieder Planungssicherheit bezüglich ihres Fuhrparkbestandes und bei Investitionen in zukunftsfähige Nutzfahrzeuge.
Bürokratieabbau: Die vorhandenen Entlastungspotenziale müssen konsequent identifiziert und neue Belastungen vermieden werden, z. B. durch Fortentwicklung der „one in/one out“-Regelung und Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf mind. 1.000 Euro.
Meisterbrief und Europa: Viele Ausbildungsexperten aus Europa und anderen Teilen der Welt informieren sich bei uns über unsere duale Berufsbildung. Daher ist für uns unumstößlich, dass am Erhalt und der Stärkung des Meisterbriefes festgehalten wird.

Handel
Der Handelsverband NRW-Rheinland fordert vor allem Entlastung für kleine und mittlere Einkommen. In den Verkaufszahlen lässt sich ablesen, dass die hohen Belastungen durch Steuern und Sozialbeiträge den Konsum hemmen und das Wachstum im Handel stagnieren lässt. Eine Senkung der Abgaben käme den Bürgern und dem Einzelhandel gleichermaßen zugute und bietet die Chance, die Kaufkraft dauerhaft zu stärken.
flexiblere Arbeitszeitregelungen: Der Handel möchte sich gerne den veränderten Wünschen des Kunden annähern. Das geht aber nur mit einem arbeitszeitrechtlichen Flexibilisierungsinstrument. Ziel wäre – wie im europäischen Vergleich – sich im deutschen Arbeitszeitrecht, von der täglichen Höchstarbeit wegzubewegen und ein wöchentliches Arbeitszeitvolumen zu formulieren.

Wenige Tage vor der Wahl ist der Kampf um Platz drei hinter CDU/CSU und SPD entbrannt. „Jetzt geht es darum, möglichst viele Menschen zu mobilisieren wählen zu gehen und auf eine hohe Wahlbeteiligung zu hoffen“, erklärt Marcus Otto Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und Geschäftsführer des Handelsverbandes NRW- Rheinland. „Der Einzelhandel und die Handwerker achten unterschiedliche Meinungen, Religionen, Hautfarben, Herkunft und Orientierung. Auch wir sehen Deutschland als demokratisches und liberales Land in einem gleichberechtigten Europa.“

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