Partnerschaftsprojekte aktiv leben und pflegen

Partnerschaftsprojekte aktiv leben und pflegen

Im Sommer hat die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land wieder Besuch aus Afrika begrüßt. Bereits zum 9. Mal in Folge hat eine Delegation aus Uganda intensive Gespräche mit den Experten der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und der Handwerkskammer zu Köln geführt. Der diesjährige Besuch stand ganz im Zeichen der Unternehmensberatung und Existenzgründung.

Mit den jährlichen Treffen unterstützt die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land aktiv das Partnerschaftsprojekt der Handwerkskammer zu Köln und der Uganda Small Scale Industrie Association (USSIA). Dieser Wirtschaftsverband in Uganda hat die Aufgabe kleine und mittlere Unternehmen zu fördern. Uganda liegt in Ostafrika und zählt mit zu den ärmsten Regionen der Welt. Afrika ist außerdem der Kontinent mit dem stärksten Bevölkerungswachstum weltweit. Daher ist das Ziel des Partnerschaftsprojektes, einen Beitrag zur Privatwirtschaftsentwicklung und Wirtschaftswachstum zu leisten und damit die Armutsbekämpfungsstrategie des Landes zu unterstützen.

Die Themenkomplexe Unternehmens- und Rechtsberatung, Existenzgründung und das Startercenter der Handwerkskammer haben das Gespräch am 20. Juli 2017 dominiert. Dafür kamen Nicholas Kirch, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Torben Viehl, Unternehmensberater der Handwerkskammer zu Köln, und Ursula Becker-Piepjohn, Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer zu Köln, zusammen und haben sich mit Moreen Ainembabazi aus Uganda ausgetauscht. Besonders spannend für die Arbeit in Afrika sei die wichtige Rolle der Mitgliederbetreuung, die hier in Deutschland betrieben werde, stellte Projektmitarbeiterin Moreen Ainembabazi fest. „In unserem komplexen Rechtssystem“, so Nicholas Kirch, „geht es oft um rechtliche Beratung und Hilfestellung. In Uganda existiert so ein komplexes System nicht, wodurch es aber auch keine oder nur bedingt rechtliche Sicherheit durch Verträge gibt.“ Auch wenn die Voraussetzungen in Deutschland und Uganda nicht zu vergleichen sind, ist solch ein Austausch für beide Seiten wichtig, haben alle Gesprächspartner erneut festgestellt.

Als Projektzwischenfazit hat die Handwerkskammer zu Köln in ihrem Geschäftsbericht 2016 festgehalten, dass es gelungen sei, die Zahl der Mitglieder des Verbandes in Uganda auf über 4.000 zu verdoppeln. Die Mitgliedsbetriebe haben in den vergangen Jahren ein breites Spektrum von Dienstleistungen genutzt: Betriebsberatung, technische Fort- und Weiterbildung und Marketingförderung.

Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land freut sich ein Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und steht auch in Zukunft weiter als Projektpartner zur Verfügung.

Foto: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land
von links: Nicholas Kirch, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Moreen Ainembabazi aus Uganda, Ursula Becker-Piepjohn, Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer zu Köln, und Torben Viehl, Unternehmensberater der Handwerkskammer zu Köln

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