Eine gute Wahl: Mit einem Autoberuf in die Zukunft – ein Interview mit Nicholas Kirch

Starke Motoren, technische Finessen, die Welt der Zahlen und Kundenkontakte – Assessor Nicholas Kirch von der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land erläutert im Interview, warum eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe eine gute Entscheidung ist.

Wer einen Handwerksberuf erlernen möchte, kann zwischen rund 130 Berufen wählen. Warum sollten sich Jugendliche ausgerechnet für das Kfz-Gewerbe entscheiden?

Die Welt der Autoberufe ist bunt. Das Kfz-Gewerbe, einer der größten Ausbilder im Handwerk, bildet Jugendliche in technischen und kaufmännischen Berufen aus – vom Kfz-Mechatroniker über den Automobilkaufmann bis zum Fahrzeuglackierer. Wer ein Faible für Autos, Technik und Naturwissenschaft hat und kommunikationsstark ist, trifft mit einem Autoberuf eine gute Wahl.

Ohne Technik geht es im Werkstattalltag nicht. Moderne Computer und elektronische Prüfsysteme sind neben Schraubenschlüsseln tägliche Begleiter. Und der Markt zeigt, es geht in Richtung Zukunft: Elektroautos und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch, und selbst unter der Motorhaube von Kleinwagen verbirgt sich inzwischen Hightech.

Was verbirgt sich hinter einer „dualen Ausbildung“?

Die Ausbildung findet an zwei Lernorten statt: Der praktische Teil wird im Betrieb vermittelt, die Theorie in der Berufsschule. Der Schulunterricht findet meistens wöchentlich jeweils an ein oder zwei Tagen oder im Blockunterricht statt.

Außerdem wird der betriebliche Teil noch mit überbetrieblichen Lehrgängen in Bildungseinrichtungen des Kfz-Gewerbes ergänzt. Hier lernen die Azubis sämtliche Techniken und Technologien kennen.

In der Branche erhalten Auszubildende den so genannten Ausbildungsausweis des Duetschen Kfz-Gewerbes. Wie bekommt man diesen Ausweis, und welche Leistungen sind daran geknüpft?

Der Ausbildungsausweis bietet technischen und kaufmännischen Auszubildenden der Branche viele zusätzliche Vergünstigungen zum normalen Schülerausweis. Dazu gehören unter anderem Verkehrssicherheitstrainings, eine Mitgliedschaft im ADAC oder der Besuch von Technikmuseen, Freizeitparks und automobilen Fachmessen sowie Abonnements von Fachzeitungen.

Mit dem Einverständnis des Ausbildungsbetriebes können Jugendliche den kostenlosen Ausweis bestellen. Weiter Informationen inkl. Antragsformular gibt es auf dem Portal www.autoberufe.de.

Welche beruflichen Wege stehen nach der Ausbildung offen?

Die jungen technischen und kaufmännischen Fachkräfte können sich auf verschiedenen Wegen weiterbilden. Das Kfz-Gewerbe bietet Qualifizierungen zum Geprüften Automobil Teile- und Zubehörverkäufer, Geprüften Automobilverkäufer oder Geprüften Automobil-Serviceberater an.

Direkt nach der Gesellenprüfung zum Kfz-Mechatroniker besteht die Chance, sich zum Kfz-Servicetechniker oder Kfz-Meister ausbilden zu lassen. Aber auch ein Studium ist möglich – unter anderem an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) in Northeim, der Northwood University in den USA oder der Fachhochschule für Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach.


Ausführliche Informationen zu den Berufen im Kfz-Gewerbe


zurück

Kontakt

Kontakt

Ihr direkter Weg zu uns:

Kreishandwerkerschaft Bergisches Land
Altenberger-Dom-Straße 200
51467 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 / 93 59 - 0
Telefax: 0 22 02 / 93 59 - 479

NeuigkeitEN

Neuigkeiten

Lossprechungsfeier der Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land

Lossprechungsfeier der Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land

Für die Region Leverkusen, Rheinberg und Oberberg ist es eine stolze Leistung. 133 Kraftfahrzeugmechatroniker haben eine vor-bildliche Ausbildung durch die Experten in ihren Betrieben sowie die Lehrer an den Berufskollegs und den Berufsbildungszentren in Burscheid und Bergisch Gladbach absolviert und sind nun bereit für den Arbeitsmarkt. mehr Informationen

Kritik an Daimler-Chef Zetsche

Kritik an Daimler-Chef Zetsche

„Wenn man nicht weiter weiß, schlägt man um sich“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Marcus Otto, die Äußerung von Daimler-Chef Zetsche. Den Vorwurf von angeblich mangelnder Kompetenz der Werkstätten weise er im Sinne der rund 3.800 Fachkräfte, die in Betrieben der Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land beschäftigt sind, energisch zurück. mehr

Newsletter