Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien verändert sich

Ab dem 1. Januar 2018 verändert sich die Richtlinie für die Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien. Der Antrag muss dann immer vor der Umsetzung der Maßnahme, beispielsweise der Errichtung einer Biomasse-, Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Anderenfalls erfolgt eine Ablehnung.
Unter „der Umsetzung der Maßnahme“ ist der Vertragsschluss zwischen dem Fachbetrieb, dessen Beauftragung oder auch bereits der Abschluss eines Contractingvertrages mit einem Contractingunternehmen zu verstehen. Diese vertraglichen Vereinbarungen dürfen künftig in allen Fällen erst getroffen werden, wenn der Antrag beim BAFA eingegangen ist. Planungsleistungen dürfen jedoch vor Antragstellung erbracht werden.

Die Neuregelung ist besonders für private Antragsteller und für die Basisförderung von Relevanz und betrifft damit mehr als die Hälfte der jährlich eingehenden Anträge.

Übergangsfrist für Inbetriebnahmen bis zum 31.12.2017
Die Neuregelung beinhaltet möglicherweise eine „Lücke“ bei den Übergangsfristen. Die bisherige Möglichkeit einer Antragstellung erst nach Durchführung der Maßnahme wird durch die Neuregelung gestrichen. Es gibt allerdings eine Übergangsfrist für Antragsteller, die ihre Heizung bis zum 31.12.2017 in Betrieb nehmen. Wird aber z.B. in Unkenntnis der Neuregelung noch in 2017 die neue Heizung beauftragt (Auftrag = Vorhabenbeginn!), aber erst in 2018 fertig gestellt und in Betrieb genommen (Auftragsvorlauf der SHK-Betriebe beachten!), wären die Fördervoraussetzungen nicht eingehalten!
Auf der Homepage des BAFA finden Sie weitere Informationen.

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