Faszination Auto

Jedes Zehnte erhält vom Besitzer einen Namen, besonders Jüngere sehen es als Symbol für Freiheit, drei Viertel wollen nicht mehr ohne leben! Die besondere Beziehung der Deutschen zu ihren Autos ist nach wie vor ungebrochen und für die meisten weitaus mehr als nur ein Fortbewegungsmittel.

Nicht nur die reine Lust, sondern auch die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt verbunden mit höheren Einkommen und der aktuellen Sparzinssituation weckt die Lust auf Autos. Die meistgekauften Fahrzeuge sind dabei Benziner, gefolgt von Diesel-Pkw’s. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit einigen Jahren wegen des wachsenden Umweltbewusstseins aber auch insbesondere Hybrid-Fahrzeuge.

Vielseitige Branche
In den Autohäusern werden PKW-Modelle, Nutzfahrzeuge sowie Gebrauchtwagen an- und verkauft. Doch das ist für den Käufer nur ein Schritt, denn auch Erst-, Anschluss- und Mobilitätsgarantie sowie Versicherungen, Inspektionen, TÜV, AU und viele weitere Serviceleistungen, die die Autohäuser und Werkstätten anbieten und durchführen, gehören dazu.

Qualifizierte Kfz-Fachbetriebe und Fachkräfte mit viel Know-how sind im Automobilbereich daher sehr gefragt. Sie wissen alles über die verschiedenen Motoren, was beachtet werden muss, wenn neue Elektrik eingebaut werden soll, wie ein Unfallwagen wieder fahrtüchtig wird und wie die technisch hochkomplizierten Anlagen arbeiten. Die männlichen wie weiblichen Kraftfahrzeugmechatroniker werden von Fahrzeugherstellern und in Servicebetrieben ausgebildet. Sie kennen sich von der Planung bis zur fertigen Reparatur von Pkw’s, Nutzfahrzeugen und Motorrädern aus. Ebenso beherrschen Sie die komplexen Prüf-, Mess-, Informations- und Kommunikationssysteme.

Schon junge Menschen stellen sich in ihrer Schulzeit eine berufliche Zukunft im Kfz-Bereich vor, da die Branche modern ist und viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im technischen und kaufmännischen Bereich bietet.

Elektromobilität und Handwerk

Elektromobilität ist für Deutschland eine ebenfalls zentrale Zukunftstechnologie mit großen Potentialen. Das Kfz-Handwerk bringt seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit in die Entwicklung und Einführung dieser wichtigen Technologie ein. Mit dem mittelständischen Handwerk kann diese Technologie erfolgreich umgesetzt und den Verbrauchern flächendeckend zur Verfügung gestellt werden.

Serviceleistungen

Abgasuntersuchungen, das Umrüsten auf Gasbetrieb, der nachträgliche Einbau von Partikelfiltern – für das und vieles mehr sind die Kfz-Meisterbetriebe die erste Adresse. Mit den in Deutschland rund 80 Millionen Reparaturen und Wartungen im Jahr leisten die Kfz-Betriebe einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. Bei einem Unfall übernehmen Kfz-Fachbetriebe das Schadensmanagement und bieten oft auch Abschleppservice, Hol- und Bring-Dienste oder Leihwagen an.

Rundum schick

Egal ob Autos durch schrille Farben oder weiße Ralley-Streifen zum Hingucker werden sollen – die zertifizierten Fachbetriebe beherrschen alle Lackierarbeiten und Folierungen. Ebenso werden Schäden an Lack, Scheibe und Karosserie mit Präzision und Liebe zum Detail behoben. Auch spezielle Softbeulverfahren und Kunststoffreparaturen ermöglichen ein schnelles und vor allem günstiges Ergebnis. Ebenso gibt es viele Betriebe, die Löcher oder sonstige Verunreinigungen im Polster oder Leder beheben.

Von Inspektion bis Motorschaden

Die Liste der Service- und Reparaturleistungen der Kfz-Innungsfachbetriebe ist ellenlang. Für die Diagnostik, Wartung, Prüfung, Instandhaltung, Instandsetzung sowie das Aus- und Umrüsten von Fahrzeugen aller Art werden die neuesten Werkstattgeräte eingesetzt. Hinzu kommen Achsvermessungen, der Batterie-, Bremsen-, Elektronik-, Fahrwerk- und der Klima-Service sowie der Inspektionsservice oder die Reifeneinlagerung. Ebenso beherrschen diese Fachkräfte die Technik der heute schon sehr komplexen Informations- und Kommunikationssysteme in den Fahrzeugen.

Wartung zahlt sich aus

Investitionen in die regelmäßige Wartung rechnen sich. Verstopfte Luftfilter, verbrauchte Zündkerzen und ein schlecht eingestellter Motor sind Spritfresser. Verschmutzte Ölfilter und verbrauchtes Öl können darüber hinaus den Motor beschädigen. Und auch die Klimaanlage ist nicht wartungsfrei. Sie benötigt eine regelmäßige Prüfung und Wartung, um einwandfrei funktionieren zu können!
Geiz liegt zwar im Trend aber an der falschen Stelle zu sparen bringt wenig. Wer sein Auto selten oder gar nicht in die Inspektion bringt, ärgert sich, wenn später ein Defekt oder Schaden die Reparatur deutlich teurer macht.
Bei vielen Inspektionen fallen den Fachleuten auch kleinere Mängel oder Defekte auf, die dann – bevor sie zum großen Schaden werden – auf Wunsch kostengünstiger behoben werden können. Außerdem wird durch eine regelmäßige Wartung die Sicherheit erhöht. Ein unbemerkt verschlissenes Teil am Fahrzeug gefährdet alle beteiligten Verkehrsteilnehmer mit manchmal fatalen Folgen.
Letztendlich zahlt sich auch beim Verkauf ein gepflegter Wagen schnell aus. Scheckheftgepflegte Fahrzeuge sind deutlich beliebter und erzielen natürlich auch einen höheren Preis, so die Experten der Innung.

Der Umwelt zuliebe

Alle neuen Autos, die zum Verkauf oder zum Leasen angeboten werden, sind mit einem Pkw-Label gekennzeichnet. So wie es bei Haushaltsgeräten bereits üblich ist, teilt das Label Autos in CO2-Effizienzklassen ein.
Eine farbige Skala zeigt die möglichen CO2-Effizienzklassen für Fahrzeuge an: Das grün unterlegte A+ steht für sehr gute Energiebilanz, das rot markierte "G" bedeutet wenig effizient. Ein schwarzer Pfeil informiert, in welche Klasse das konkrete Auto gehört.

Aktionen helfen Verbrauchern

Viele Aktionen der Kfz-Innungsbetriebe helfen Autofahrern gut durchs Jahr zu kommen. Dazu zählt der Licht-Test, der Frühjahrs- und Winter-Check, Räderwechsel-Tage und dergleichen mehr.
Im Winter steht beispielsweise der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen an. Empfehlenswert sind oft Reifen mit dem Kennzeichen M+S (Matsch und Schnee). Sie erfüllen die Vorgaben für Winter- und Ganzjahresreifen. Die Kfz-Profis empfehlen aber die mit der zusätzlichen Schneeflocke, weil sie speziell für den Winterbetrieb entwickelt wurden. Auch gibt es hochwertige Kompletträder für alle Fahrzeugmodelle, zu denen die Fachkräfte vor Ort beraten und die richtige Kombination von Rad und Reifen kennen.

Auf Symptome achten

Autofahrer sollten auf Symptome bei ihren Fahrzeugen achten. Ein Beispiel sind defekte Stoßdämpfer. Hier macht sich ein Defekt an ungleichmäßigem Reifenverschleiß bemerkbar. Aber auch schwammiges Fahrverhalten oder starkes Abtauchen der Front bei kräftigem Bremsen, meistens begleitet von Poltergeräuschen, können Indizien für einen solchen Schaden sein.
Ein Test auf dem Stoßdämpfer-Prüfstand im Kfz-Meisterbetrieb gibt dann Gewissheit über den tatsächlichen Zustand. Hersteller von Stoßdämpfern empfehlen die Erneuerung nach 80.000 bis 100.000 Kilometern, denn dann hat jeder Dämpfer ungefähr 100 Millionen Mal ein- und ausgefedert und ist dann reif für den Austausch.

Windschutzscheibenreparatur
Jeder weiß: schon ein kleiner Steinschlag kann die Struktur der Scheibe so stark beeinträchtigen, dass sie im schlimmsten Fall reißt und ausgetauscht werden muss. Damit das gar nicht erst passiert, lohnt sich die Reparatur in einer Fachwerkstatt.

Marder haben Autos zum Fressen gern

In manchen Motorräumen toben sich nachts zwischen Kühler und Spritzwand Marder aus. Das Resultat sind zernagte Schläuche, zerfledderte Dämmmatten und durchtrennte Zündkabel. Solche Schäden müssen dann Kfz-Betriebe reparieren.
Ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann der Autobesitzer jedoch selbst treffen. Die Kfz-Innungsfachbetriebe geben dazu Tipps.

Die Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land

Mit über 320 Mitgliedsbetrieben ist die Kraftfahrzeuginnung Bergisches Land derzeit die größte Kraftfahrzeuginnung – zumindest in Nordrhein-Westfalen. 720 Auszubildende lernen dort aktuell „Auto-Berufe“. Das Kfz-Gewerbe umspannt dabei die Berufe des Kfz-Mechatronikers mit den Schwerpunkten Personenkraftwagentechnik und Nutzfahrzeugtechnik. Außerdem gibt es den Lehrberuf des Fahrzeuglackierers, die Automobilkaufleute und die Kauffrau bzw. den Kaufmann für Büromanagement.


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