Ausbildungsberufe im Bauhandwerk
Allgemeine Informationen
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Auf dem Bau kann man aus einer Vielzahl von anerkannten Bauberufen wählen - alles qualifizierte Berufe, die durch gute Ausbildung zu einem sicheren Arbeitsplatz und gutem Verdienst führen. Jetzt - und auch in Zukunft, denn gebaut wird immer und überall.
Stufenausbildung
Entsprechend der Bau-Ausbildungsverordnung kann die Ausbildung im Bereich des Handwerks und der Industrie in Stufen erfolgen. Auf die erste Stufe dieser Ausbildung mit einer Dauer von 24 Monaten und den Abschlüssen Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter kann eine zweite Stufe mit einer Dauer von 12 Monaten folgen, die mit den Abschlüssen in den aufbauenden Ausbildungsberufen (insgesamt 16 Berufe), z. B. Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer endet. Die dreijährige Ausbildung mit der abschließenden Gesellenprüfung hat im Handwerk nach wie vor oberste Priorität.
Bauberufe
Die unterschiedlichen Bauberufe bieten jedem entsprechend seinen individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen die Möglichkeit, die richtige Wahl für sich zu treffen. Mit der bestandenen Prüfung bieten sich für den Bauhandwerker zahlreiche Aufstiegschancen. Er hat die Möglichkeit, Vorarbeiter, Werkpolier oder geprüfter Polier zu werden. Er kann im Handwerk die Meisterprüfung in seinem Beruf ablegen. Diese befähigt ihn, einen eigenen Betrieb zu gründen und dann selbst Lehrlinge auszubilden. Auch für die Studiengänge zum Diplomingenieur der Fachrichtung Bautechnik oder Architektur ist die Ausbildung in einem Bauberuf ein hervorragendes fachliches Fundament. Eine Ausbildung lohnt sich - in jedem Fall!
Ausbildungsabschnitte
Das erste Ausbildungsjahr dient einer breit angelegten beruflichen Grundbildung. Die Lehrlinge erlernen die Grundfertigkeiten im Berufsfeld "Bautechnik". Gegliedert ist dieser Ausbildungsabschnitt in 17 bis 20 Wochen überbetriebliche Ausbildung, 12 Wochen Berufsschulunterricht und mindestens 20 Wochen Praxis im Ausbildungsbetrieb. Im zweiten Lehrjahr konzentriert sich das Ausbildungsprogramm auf den gewählten Ausbildungsberuf. Es umfasst 11 bis 13 Wochen überbetriebliche Ausbildung, 12 Wochen Berufsschulunterricht und mindestens 27 Wochen Praxis im Ausbildungsbetrieb. Die zweite Stufe - also das dritte Lehrjahr - gilt der Spezialisierung im gewählten Ausbildungsberuf. Diese Zeit umfasst 4 Wochen überbetriebliche Ausbildung, 12 Wochen Berufsschulunterricht durchschnittlich 36 Wochen Praxis im Ausbildungsbetrieb. Abschluss der Ausbildung ist im Handwerk die Gesellenprüfung, im Bereich der Industrie die Facharbeiterprüfung.
Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Die betriebliche Ausbildung wird durch eine Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt. Der Ablauf der Ausbildung auf der Baustelle richtet sich in erster Linie nach dem vorliegenden Auftragsbestand und nicht nach dem sachlogischen Aufbau des jeweiligen Ausbildungsrahmenplans. Die überbetriebliche Ausbildung dient vorrangig der systematischen Aneignung von Grundfertigkeiten und unterstützt die Ausbildung im Betrieb.
Der Berufsschulunterricht ist an Arbeitsprozessen ausgerichtet, die die berufliche Wirklichkeit auf der Baustelle widerspiegeln. Dazu wurde der Rahmenlehrplan für den fachbezogenen Berufsschulunterricht in Lernfelder unterteilt. Beispiel für ein Lernfeld: Einrichten einer Baustelle Herstellen einer Holzkonstruktion u. a. Dazu kommen die allgemeinbildenden Fächer wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Religion/Sport. Die Verantwortung für den Berufsschulunterricht liegt beim jeweiligen Bundesland.
Beton- und Stahlbetonbauer/Beton- und Stahlbetonbauerin
Foto:www.teamhandwerk.de
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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gesundheitlich fit und möglichst schwindelfrei sein
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technisches Verständnis und handwerkliches Geschick besitzen
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Perspektiven:
Der/die Beton- und Stahlbetonbauer/-in bleibt auch in Zeiten wirtschaftlicher Rezession ein/e gesuchte/r Spezialist/-in, denn die Bauaufgaben werden immer anspruchsvoller, technisch komplizierter und von dem flexiblen und modernen Baustoff Beton bestimmt.
Stark in Form - Gestalterische Möglichkeiten
In puncto Beliebtheit und Einsatzhäufigkeit sammelt Beton Pluspunkte. Sicher, dieser moderne Baustoff wirkt manchmal kühl und hart. Doch es gibt genügend Beispiele von attraktiven Einkaufs- und Kulturzentren, denen auf den ersten Blick gar nicht mehr anzusehen ist, dass sie aus Beton bestehen. Es kommt eben wirklich darauf an, wo man Beton "hingestellt" und in welche Form er gebracht wird. Und das ist Aufgabe der Betonbauer; sie geben dem Beton mit modernen Arbeitsgeräten und -methoden die Form, die in ein menschliches Stadtbild passt.
Prima in Schale
Die Aufgaben sind so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten dieses Baustoffs. Meistens werden Großobjekte oder Industriebauten mit ihm erstellt. Und da kommt am Arbeitsplatz keine Langeweile auf. Denn das Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Herstellung der Schalung bis zur Nachbehandlung des Betons. Dabei kann es dann schon mal hoch hinaus gehen - auch beruflich.
Estrichleger/Estrichlegerin
Foto: Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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Spaß an der Arbeit auf wechselnden Baustellen haben
Perspektiven:
Der/die Estrichleger/-in ist ein gefragter Fachmann, denn durch die moderne Hochbauweise und die damit verbundene zunehmende Verwendung von Beton können die geforderten Werte hinsichtlich des Schall- und Wärmeschutzes bei Betondecken nur in Verbindung mit dem Einbau eines "schwimmenden Estrichs" erreicht werden. Durch die gestiegenen Qualitätsansprüche und die Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz kommt der Herstellung des Fußbodens immer mehr Bedeutung zu, zumal verstärkt beheizte Fußbodenkonstruktionen nachgefragt werden. Das alles eröffnet dem/der Estrichleger/-in auch in Zukunft ein weites Betätigungsfeld.
Wohnkomfort auf solider Grundlage
Fast jeder kennt die Situation: Wird in der eigenen Wohnung mal feste ein Fest gefeiert, können Nachbarn zu wahren Weltmeistern im Klopfen werden. Dort, wo keine Beschwerden kommen, darf sich der Estrichleger auf die Schultern klopfen. Vielleicht ist das etwas übertrieben, aber seine Arbeit dient u. a. dem Schall- und Wärmeschutz. Bei Neubauten sowie bei Altbaurenovierung und -sanierung.
Spezielle Mixturen
Die Zusammensetzung der Estriche richtet sich nach den Anforderungen und Einsatzort. Im Wohnungsbau werden in erster Linie Ansprüche an Dämmeigenschaften gestellt. In Werkhallen steht hohe Festigkeit im Vordergrund. Es werden Verbundestriche, schwimmende Estriche oder Estriche auf Trennschichten aufgetragen - je nach geforderter Eigenschaft. Man muss beizumengende Werkstoffe und Mischungsverhältnisse genau kennen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, ob im Wohnungsbau oder im gewerblichen Bau.
Abwechslung
Der Arbeitsplatz des Estrichlegers ist dort, wo ein Fußboden besondere Anforderungen zu erfüllen hat. Und das ist so gut wie überall der Fall. Dementsprechend oft ist der Estrichleger auf Achse.
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin
Foto: www.teamhandwerk.de
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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Spaß an der Arbeit auf wechselnden Baustellen haben
Perspektiven:
Der Fliesenleger kann standardisierten und typisierten Gebäuden durch individuelle Farbgebung und ausgefallene Muster eine eigene Note verleihen. Daher verzichten selbst Käufer von Fertighäusern nicht auf den Fliesenleger. Außerdem gewinnt die Modernisierung von Altbauten und die Sanierung ganzer Stadtteile zunehmend an Bedeutung, dies eröffnet dem Fliesenleger insgesamt ein weit gefächertes Tätigkeitsfeld.
Attraktive Mosaikarbeiten schmücken oft die Eingänge von Büro- und Wohngebäuden. Phantasievolle Motive verbreiten sympathische und einladende Atmosphäre. Mehr Ideen für Fassade, Wand und Boden Es gehört zu den interessanten Arbeiten des Ausbauspezialisten "Fliesenleger", Wände, Portale, Hallen dekorativ zu gestalten. Ob dabei Fliesen, Platten oder Mosaiksteine bevorzugt werden, richtet sich nach Kundenwunsch, Baustil und Kreativität des Fliesenlegers.
Seine Werkstoffe schaffen sowohl eine freundliche, individuelle Umgebung als auch die Voraussetzung für Sauberkeit und Hygiene. Etwa in Schwimmbädern oder Krankenhäusern; in Betrieben der Nahrungsmittelherstellung oder in Küchen. Eben überall dort, wo schnelle und einfache Reinigung erforderlich ist. Es ist immer reizvoll, an jedem neuen Einsatzort Farben harmonisch zu kombinieren, Ideen für eigenständige Gestaltung umzusetzen. Und wer nicht gerade zwei linke Hände hat, kann sich schon auf diesen Beruf verlegen.
Maurer/Maurerin
Foto: Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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Spaß an der Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen haben
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beweglich und möglichst schwindelfrei sein
Perspektiven:
Mit der Weiterentwicklung der Bautechnik und durch neue Baustoffe hat sich das Berufsbild des Maurers entscheidend verändert. Vorgefertigte Bauteile und Maschinen vereinfachen die Arbeit auf der modernen Baustelle.
Es gibt viel zu erleben Bauwerke prägen Stadtbilder. Wohn- und Gewerbegebiete erhalten ihren eigenen Charakter. Abenteuerliche Formen werden entworfen und gebaut. Dabei wird zunehmend darauf geachtet, dass jedes Gebäude in Art und Stil in die jeweilige Umgebung passt. Ohne Maurer wäre das alles nicht zu verwirklichen. Und so manche Fassade würde noch ganz schön alt aussehen, gäbe es nicht die Fachleute am Bau, die umbauen, ausbauen, durch Altbausanierung ganzen Stadtteilen zu neuem Glanz verhelfen.
Lust statt Frust
Durch moderne Baumaschinen und zeitgemäße Materialien geht vieles wie am Schnürchen, aber nichts wie am Fließband. Da wird mal mit Kunst- oder Natursteinen gemauert, ein Sichtmauerwerk hochgezogen oder die Maurerhöhe mit einem Laser-Nivilliergerät gemessen. Und meistens wird in einem Team mit duften Kollegen gearbeitet. Von sturer, monotoner Arbeit kann also keine Rede sein. Zumal jede Baustelle neuen Aufgaben stellt und das Wetter ein ums andere Mal ebenfalls für frischen Wind sorgt. In diesem Beruf gibt es genug Chancen, um sich Stein für Stein seinen beruflichen Aufstieg aufzubauen.
Straßenbauer/Straßenbauerin
Foto: Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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körperlich belastbar sein
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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Perspektiven:
Mit wachsendem Verkehrsaufkommen nimmt auch die Notwendigkeit zu, immer neue Straßen zu bauen, was die Straßenbauer zu gefragten Spezialisten macht.
Neues Denken
Hier eine Schneise schlagen, dort einen Fluss umleiten oder zubaggern und los kann's mit dem Straßenbau gehen - das war vielleicht einmal so. Heute wird anders geplant und mehr Rücksicht auf Mensch und Umwelt genommen. Höhe Anforderungen werden also gestellt. Das heißt aber nicht, dass damit der Straßenbau an Reiz verloren hätte. Im Gegenteil. Der Arbeitsplatz ist noch abwechslungsreicher geworden. Mit wachsendem Umweltbewusstsein steigt auch die Zahl der einzurichtenden Fußgänger- und Beruhigungszonen in den Städten. Es wird nicht einfach zubetoniert, sondern vielmehr mit Pflastersteinen und Platten geschmackvoll gestaltet. Es bietet sich häufig Gelegenheit, in selbständiger Arbeit zu zeigen, was man auf der "Pfanne" hat.
Neue Technik
Selbstverständlich sind auch Durchblick im Umgang mit riesigen, modernen Straßenbaumaschinen und Kenntnis der vielen Materialien sowie der begleitenden baulichen Maßnahmen nötig.
Naturverbundenheit
Der Beruf bietet viel Abwechslung durch ständig wechselnde Arbeitsstandorte, vielseitige Aufgaben und er ist sehr naturverbunden. Wem das gefällt, wird beim Straßenbau bestimmt nicht "auf der Strecke bleiben" - in jeder Hinsicht.
Stuckateur/Stuckateurin
Foto: www.teamhandwerk.de
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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körperlich belastbar sein
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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möglichst schwindelfrei sein
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Spaß haben Wände mit Ornamenten zu gestalten und historische Gebäude und Räume zu erhalten
Perspektiven:
Der Trend in der Bauwirtschaft geht dahin, dass der Facharbeiteranteil gemessen an den Gesamtbeschäftigten zunimmt. Für einen gut ausgebildeten Stukkateur können die Zukunftsaussichten daher durchaus als günstig bezeichnet werden.
Individuelle Fassaden
Wenn etwas roh ist, muss es zubereitet werden. Das gilt in ähnlicher Weise für einen Rohbau. Der wird allerdings "herausgeputzt" - innen wie außen. Hier legt der Stuckateur bau- und kunsthandwerkliches Geschick an den Tag.
Stuck für höchste Ansprüche
Künstlerische Begabung kann bei besonders dekorativ zu gestaltenden Fassaden oder Räumen entfaltet werden. Zum Beispiel beim Herstellen und Restaurieren aufwendiger Stuck-Profile in historischen Bauwerken und bei der Denkmalpflege. Die gekonnte Fassadengestaltung verleiht Häusern eine individuelle Note und setzt durch Putz und Farbe interessante Akzente in der Fassadenlandschaft. Im Innenausbau werden mehr und mehr die Vorteile der Trockenbauweise genutzt. Das sind Fertigbauteile für Trennwände, abgehängte Decken und Fußbodenkonstruktionen. Moderne Bautechnik und umweltfreundliche, neue Materialien erleichtern in einigen Bereichen die Arbeit und helfen, die vielseitigen Aufgaben in diesem attraktiven Beruf zu lösen.
Zimmerer/Zimmererin
Foto: Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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technisches und handwerkliches Verständnis haben
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gerne auf wechselnden Baustellen arbeiten
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beweglich und möglichst schwindelfrei sein
Perspektiven:
Zimmerer ist ein moderner Beruf für Individualisten, der gleichzeitig auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Immer häufiger wird in letzter Zeit die Konstruktion am Computer durchgeführt und hochtechnisierte Geräte müssen bedient werden. Die Tatsache, dass die Bauaufgaben immer aufwendiger und komplizierter werden, bedingt, dass in Zukunft mehr Facharbeiter in der Bauwirtschaft benötigt werden.
Natürlicher Werkstoff
Wer heute Zimmerer werden will, darf nicht von gestern sein. Die zeitgemäße Architektur verlangt teilweise raffinierte Holzkonstruktionen z. B. für behagliche Wohnhäuser, Brücken, Fachwerksbauten, Kindergärten oder Schulen. Dafür ist der Zimmerer Spezialist. Seine Fähigkeiten sind gefragt. Denn bei aktuellen Bauweisen und der Restaurierung wird viel Holz eingesetzt.
Moderne Technik
Der Zimmerer muss bei komplizierten Bauplänen durchblicken und sich die Zeichnungen räumlich vorstellen können. Dann geht's ans Handwerk. Mit Zimmermannswinkel, Lot, Wasserwaage und anderen Spezialwerkzeugen. Er ist aber auch technisch up to date z. B. mit Hebewerkzeugen, Hobel-, Bohr- und Stemmmaschinen. Sie fehlen auf keiner Baustelle und nehmen einen Großteil der Arbeit ab bzw. erleichtern sie. Nicht nur beim Errichten von Dachstühlen, sondern auch beim Treppenbau oder Anfertigen von Holzverschalungen für Betonteile.
Vielseitige Aufgaben
Ein moderner Beruf, dessen liebenswerte Gepflogenheiten gerade heute den Individualisten reizen: Man kann auf die "Walz" gehen und eine sehr attraktive Berufskleidung tragen. Und: Der Zimmerer löst mit Köpfchen, Kraft, moderner technische Ausrüstung seine vielseitigen Aufgaben - bis das Richtfest losgehen kann.
Kaufmännische Berufe im Bauhandwerk
Foto: www.teamhandwerk.de
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
Persönliche Voraussetzungen:
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die deutsche Rechtschreibung beherrschen
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freundlich und aufgeschlossen sein
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genau und sorgfältig arbeiten
Bürokaufleute sorgen für den nötigen Durchblick im Betrieb und wissen genau Bescheid über Einnahmen und Ausgaben, über Produktionskosten und Lagerbestände, Löhne und Gehälter. Ihre Kalkulationen sorgen dafür, dass der Betrieb wirtschaftlich Kurs hält. Sie haben alle Aufträge im Auge und überwachen die Einhaltung der Termine.
Kurzbeschreibung der Tätigkeit:
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Kurzbeschreibung der Tätigkeit:
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Informations- und Textverarbeitung
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Auftrags- und Rechnungsbearbeitung
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Buchführung und Kostenrechnung
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Lohn- und Gehaltsrechnung
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Termin- und Lagerüberwachung
Die Ausbildungsvergütungen und Verdienstmöglichkeiten
Ausbildungsvergütungen:
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1. Lehrjahr 632,-- € ab 01.06.2012 648,-- €
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2. Lehrjahr 996,-- € 996,-- €
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3. Lehrjahr 1 227,-- € 1 259,-- €
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4. Lehrjahr 1 379,-- € 1 415,-- €
Bürokaufmann/Bürokauffrau
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Ausbildungsdauer: 36 Monate
Jeder Auszubildende erhält 30 Arbeitstage Urlaub und ein zusätzliches Urlaubsgeld von 30 %. Neben der Ausbildungsvergütung besteht ein tariflicher Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen und Weihnachtsgeld.
Lohn nach der Ausbildung:
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im 1. Gesellenjahr 2645,-- € ab 01.06.2012 2705,-- €
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im 2. Gesellenjahr 2885,-- € 2953,-- €
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Vorarbeiter 2997,-- € 3101,-- €
Die Aufstiegsmöglichkeiten
Nach Abschluss des Ausbildungsberufes und entsprechender Praxiserfahrung kann man sich qualifizieren zum Vorarbeiter, Werkpolier, Geprüfter Polier und Handwerksmeister. Außerdem besteht die Möglichkeit - nach Abschluss des Fachabiturs - der Aufnahme eines Fachhochschulstudiums - Richtung Architektur oder Bauingenieurwesen.
Weitere Infos und Links zu den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk
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Bauberufe.net
Für alle, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen, haben die Ausbildungsberufe im Deutschen Baugewerbe viel zu bieten.
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Weiterbildung NRW
Informationen des Ministeriums für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen
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